Kunstklub

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15.07.2010
Skulptour IV – Besuch der Kunstgießerei Strassacker in Süßen
Es gibt nicht mehr viele Betriebe, die Bronzegüsse herstellen. Die Kunstgießerei Strassacker zählt dazu und wir durften an einem Donnerstag Nachmittag vom Modell bis zum Guss und die darauffolgende Patinierung alle Schritte mitverfolgen.
Seit der Gründung 1919 ist die Kunstgießerei in Familienhand und befindet sich heute in der vierten Generation. Das Familienunternehmen wächst stetig und mit rund 550 Mitarbeitern gehört die Kunstgießerei heute zu den international führenden Manufakturen.
Die Kunstgießerei Strassacker lies uns für einen Nachmittag an einem Verfahren teilhaben, das zu den ältesten künstlerischen Techniken gehört und das sich bis heute kaum verändert hat. Der Entstehungsprozess einer Bronzeplastik ist auch heute noch ein sehr aufwendiges Verfahren, das in viele einzelne Arbeitsschritte gegliedert ist, welchen wir uns voller Begeisterung gewidmet haben.

Fotos: Kerstin Schaefer
 

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01.07.2010
Kunstklub-Lounge! Original oder Fälschung?
Ernst Schöller, leitender Kriminalhauptkommissar für den Bereich Kunst im baden-württembergischen Landeskriminalamt, gewährte Einblicke in seinen Tätigkeitsbereich. Er und seine Stuttgarter Truppe gehören nicht nur deutschlandweit, sondern auch in Europa zu den führenden Ermittlerteams für Kunstdiebstähle und Kunstfälschungen.
Ernst Schöller stellte in seinem mit "Diebe, Fälscher, Hintermänner" betitelten Vortrag seinen Arbeitsbereich vor. Anhand von einzelnen Fällen gab der langjährige Ermittler einen Einblick in die kriminalistischen Methoden zur Erkennung von Fälschungen und die Aufdeckung von Betrugsdelikten. Die Sonderabteilung "Kunst" des LKA Baden-Württemberg ermittelt seit 1969 bei Fälschungen und Diebstahl von Kunstwerken und nimmt im Bereich der Bekämpfung der Kunstkriminalität eine Vorreiterrolle ein.
Außerdem war Dr. phil. Christian Saehrendt zu Gast und las Ausschnitte aus seinem Buch "Geier am Grabe van Goghs. Und andere hässliche Geschichten aus der Welt der schönen Künste". Auch hier drehte sich alles um die kriminellen Machenschaften im Kunstbetrieb. Christian Saehrendt (*1968) hat zunächst Malerei an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg studiert, bevor er Ende der 1990er Jahre den Schwerpunkt seiner Tätigkeit von der praktisch-künstlerischen auf die theoretisch-historische Seite verlagerte. Er hat zahlreiche kunstwissenschaftliche Studien und populärwissenschaftliche Bücher verfasst, zuletzt: "Kunst als Botschafter einer künstlichen Nation. Studien zur Rolle der bildenden Kunst in der auswärtigen Kulturpolitik der DDR", 2009 und "Was will Kunst?" (mit Steen T. Kittl), 2009.
Mit Djane Miss Evoice haben wir dann im Anschluss den Abend in der Kunstklub-Lounge gewohnt gemütlich ausklingen lassen.

 

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17.06.2010
Kunstklub-Führung! Tacita Dean meets Joseph Beuys
Die Staatsgalerie Stuttgart hat mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg Tacita Deans „Darmstädter Werkblock“ erwerben können. Dabei handelt es sich um einen 16mm-Film der den Blick des Betrachters auf Joseph Beuys „Block Beuys“ (1970-86) richtet. Er zeigt unbewegte Bilder der Installation im Hessischen Landesmuseum. Tacita Dean filmte unbewegte Details ohne die Arbeit als Ganzes zu berücksichtigen. Die Installation im Hessischen Landesmuseum wurde von Beuys selbst eingerichet und sorgte 2007 für heftige Diskussionen, als das Museum für Renovierungsarbeiten geschlossen wurde und dabei die eigens vom Künstler eingerichteten Räume nicht verschont blieben.
Wir haben die Parallelen zum Beuys-Raum in der Staatsgalerie genauer betrachtet und den Blick für die Details der Arbeiten geschärft.
Es führte Ute Schüler.


 

 
10.06.2010
Kunstklub-Lounge! Der Ball ist rund das Spiel dauert 90 min.
An diesem Abend erwartete uns ein bunter Abend mit Fußball zum sehen, Hören und Mitmachen.
Um 19.30 Uhr starteten wir mit dem Hörspiel DAS SCHLUSSWORT DES SOLISTEN
nach einem Text von Timo Hildebrand in Zusammenarbeit mit Stephan Bruckmeier, Johannes Mayr in der Regie, sowie dem SWR.
Danach ging es weiter mit DER SPRINGENDE PUNKT IST DER BALL, einem literarischen Platzverweis u.a. von Ror Wolf, glesen von ERNST KONAREK aus dem Schauspielhaus Stuttgart.
Außerdem präsentierten wir eine kleine Schau künstlerischer Arbeiten, die sich mit dem Thema Fussball auseinandersetzen.
INGEBORG LÜSCHERS Videoarbeit "Fusion", die 2001 das erste Mal bei der Biennale in Venedig ausgestellt wurde, zeigt, wie die Spieler von Grashopper Zürich und dem FC St. Gallen in Maßanzügen und Krawatte mit dem bekannten Schweizer Schiedsrichter Urs Meier ein ungewöhliches Fussballspiel nach speziellen Regeln mit Geldkoffer und Handy absolvieren.
In der Schau wurde des weiteren dem Fussballer-Porträt „Zidane - Ein Porträt im 21. Jahrhundert“ der beiden Videokünstler PHILIPPE PARRENO und DOUGLAS GORDAN der Film "Fußball wie noch nie - George Best" von HELLMUTH COSTARD gegenübergestellt. Während des Spiels stehen jeweils allein Zinédine Zidane und George Best als Protagonisten im Mittelpunkt. Der Betrachter tastet sich in ungewohnter Form und in sehr eindrucksvollen Bildern an die Emotionen der Weltstars heran.
In CLAUDE WALLS Reihe "die zeitgenössische Kunst und der Fussball" werden die Erfolge der Kunstszenen in Stuttgart, Berlin und Kassel den Fussballerfolgen der jeweiligen Städte grafisch gegenüber gestellt und analysiert.
HERMANN VASKE lässt in seinem Film "die Kunst des Fussballs" neben bekannten Fussballpersönlichkeiten wie Henry, Beckenbauer, Pelé auch Regisseur Wim Wenders oder den Künstler Markus Lüpertz zum Thema Fussball zu Wort kommen. Der Film wurde 2007 für den Grimme-Preis nominiert.
Mit CJ Strobokop ging es musikalisch entspannt und sportlich aktiv in die Lounge-Verlängerung (Tischkicker und Torwand durften dabei nicht fehlen).



 

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06.05.2010
Kunstklub on tour! Zu Gast beim Internationalen Trickfilmfestival 2010!
Best of Animation 2, "Lost in Sensation"

BEST OF ANIMATION ist ein Klassiker und Highlight des Festivals. An vier Abenden wurden unter verschiedenen kuratorischen Schwerpunkten die wichtigsten und interessantesten Animationsfilme der letzten zehn Jahre vorgestellt. Wir waren zu Gast beim Themenschwerpunkt "Lost in Sensation". Lost in Sensation vereinte emotionale Dokumentationen über entscheidende Lebensmomente, subjektives Erleben von Klängen, Farben sowie das bunte Treiben von Magnetwellen.

André Eckardt, der Kurator des Fimprogramms "Best of Animation", gab im gemeinsamen Gespräch mit Andreas Hykade aus dem Studio FILM BILDER in Stuttgart Einblick in die Entwicklung und Bedeutung des Animationsfilm. Andreas Hykade ist der Erfinder der Kinderserie TOM und hat 2009 für den Internetauftritt seiner Trickfilmfigur den Grimme Online Award erhalten.
Das Gespräch fand im Anschluss an das Filmprogramm im Festival-Café (Café Schlossblick) statt. Dort konnten wir auch in entspannter Atmosphäre bei einem Getränk den Abend ausklingen lassen.


 

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15.04.2010
Kunstklub-Führung!
Catharina Wittig und Peter Gorges haben uns auf eine ganz besondere Führung mitgenommen. Wir erhielten Einblick in die neue Sonderausstellung "Brücke Bauhaus Blauer Reiter - Schätze der Sammlung Max Fischer". Die Werke wurden mit den zeitnah entstandenen Texten des literarischen Expressionismus in Beziehung gesetzt. Im Anschluss an die Führung gab es einen kleinen Umtrunk.

DIE SAMMLUNG MAX FISCHER
Der Stuttgarter Unternehmer Dr. Max Fischer hat seit den 1920er Jahren eine Sammlung überwiegend expressionistischer Meisterwerke von herausragender Qualität zusammengetragen. Diese 250 Arbeiten wurden der Staatsgalerie 2008 als Dauerleihgabe anvertraut und sind jetzt erstmals in einer repräsentativen Auswahl in Verbindung mit Werken aus der Sammlung zu sehen. Darunter befinden sich Druckgraphiken, Holzschnitte, Lithographien und Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner, Edvard Munch, Max Beckmann, Franz Marc, Erich Heckel, Oskar Schlemmer und vielen weiteren Künstlern dieser Zeit. Die hohe Qualität und das breite Spektrum der Sammlung werden durch Plastiken ergänzt.


 

 
20.03.2010
Kunstklub featured by Lange Nacht der Museen!
Bei der Langen Nacht der Museen 2010 war der Kunstklub mit am Start. Neben Konzerten und vielen spannenden Führungen im Museum präsentierte der Kunstklub Animationsfilme.
Der Kunstklub zeigte für das junge Publikum die beiden Filme OUR HOUSE, 6 min, von Stock‘n‘Wolf & Ritterskamp (2008) und VENNAD KARUSÜDAMED 18 min, von Rihu Unt (Estland 2005). Beide Filme lassen bekannte Künstlerpersönlichkeiten in ungewohnter Weise auftreten. Es ist ein sehenswerter und amüsanter Umgang mit der Kunstgeschichte des letzten Jahrhunderts.
Ab 23.30 Uhr sorgte Antje Gera in der Kunstklub-Lounge für den passenden Sound im Apsidensaal.


 

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04.03.2010
Kunst = Monet oder Money?! Filmscreening und Gespräch
Am 4. März, um 19 Uhr ging es - passend zum Start der Art Karlsruhe - um die Fragestellung, wie der Kunstmarkt funktioniert. Wir blickten im Film SUPER ART MARKET hinter die Kulissen wichtiger Galeristen wie Judy Lybke oder Leo König, bevor wir im Gespräch mit Experten die Folgen der Finanzkrise und ihren Einfluss auf den Kunstmarkt diskutierten.

SUPER ART MARKET von Zoran Solomun stellt fünf erfolgreiche und aufstrebende Galeristen in den Fokus: Leo König aus den USA, Judy Lybke aus Deutschland, Lorenz Helbling aus China, Mihai Pop aus Rumänien und Laura Bartlett aus England. Mit ihnen reist Filmemacher Zoran Solomun rund um den Globus an die charakteristischen Schauplätze ihrer Geschäfte.
Der Dokumentarfilm wurde zwischen 2006 und 2008 gedreht und fertiggestellt. Ende 2008 war dann der Boom auch auf dem Kunstmarkt vorbei. Die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise begann im Sommer 2008, und schon im Herbst des Jahres waren einige Galerien bankrott.

Wurden damals bei Auktionen noch Rekordsummen für zeitgenössische Kunst erzielt, stellt sich heute die Frage, was nach dem Finanzmarkt-Crash von der Euphorie auf dem Kunstmarkt geblieben ist. Diese und andere Fragen stellten wir der Kunstjournalistin CLAUDIA HERSTATT („Fit für den Kunstmarkt“) und DR. CHRISTINA SCHROETER-HERREL, Leiterin der Abteilung Kunstberatung der Deutschen Bank AG, Private Wealth Management. Wie funktioniert der Markt, wie kaufen Sammler ein? Welche Wertetabellen werden angewandt?
Das Gespräch moderierte der Stuttgarter Journalist CHRISTIAN FAHRENBACH.

Zusätzlich zeigten wir die Videoarbeit "die Speisung der 100" von Philip Metz aus dem Jahr 2008. Die Arbeit zeigt den Künstler beim Herstellen eines Gewürzpulvers aus einem 100 Euro-Schein. Dieses Pulver hat er bei einer Performance in der Stadtbücherei Stuttgart mit Pudding zum Verzehr angeboten.
Den Abend ließen wir mit DJ Fiskal-Frank in entspannter Atmosphäre in der Kunstklub-Lounge ausklingen.


 

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18.02.2010
Kunstklub-Führung! Kleine Geschichte der Stimulanzien und Drogen in der Kunst
Absinth, Alkohol und andere berauschende Mittel waren nicht selten am Entstehungsprozess heute weltberühmter Kunstwerke beteiligt.
Rausch, Hingabe und Ekstase als Entgrenzung und Steigerung der (Selbst-)Erfahrung: es gibt zahlreiche Belege für Rauscherlebnisse - nicht nur in der europäischen Kunst.
Die Grenzen zwischen Stimulation und Sucht verwischen dabei schnell. Um 1900 war v.a. Absinth mit seiner Wirkung auf das vegetative Nervensystem sehr beliebt bei den Künstlern, u.a. VINCENT VAN GOGH und PABLO PICASSO schätzten den Stoff der Wermut-Pflanze. ERNST LUDWIG KIRCHNER war bis zu seinem Freitod morphiumsüchtig, JACKSON POLLOCK starb 1956 an den Folgen eines Autounfalls unter Alkoholeinfluss.
Sabine Lutzeier führte durch die Sammlung.
 

 
04.02.2010
Kunstklub on stage! Zu Gast im Merlin! The bianca Story und Rocket Freudental
Viele Bildende Künstler, deren Werke wir zunächst aus Ausstellungen kennen, haben auch eine große Leidenschaft für die Musik. Der Kunstklub hat zum Konzert der Künstlerbands THE BIANCA STORY und ROCKET FREUDENTAL eingeladen.

THE BIANCA STORY
Im Herbst 2008 machten sie dem Titel „Künstlerband“ alle Ehre, als das UNIQUE COPY ALBUM über 5 Monate im Internet veröffentlicht wurde. Alle Songs und Videoclips gab es gratis zum download. Heiss diskutiert war diese Aktion, weil nur eine Person in den Besitz der materiellen Ausgabe des "UNIQUE COPY ALBUMS" kam. Das Album wurde in einen 2 x 2 x 2 Meter großen Multimedia Würfel verpackt. Darin integriert waren sowohl Stereoanlage als auch Videomonitore. Das Album wurde als Kunstwerk über eine namhafte Galerie mit einem Startpreis von 10.000 CHF versteigert.
Neben ausgefallenen Projekten erspielte sich die Band vor allem auch einen Ruf als fulminante Live Band. Seit drei Jahren tourt die Band durch Europa und die Begeisterung der Fans ist ungebrochen.
Artistischer und inhaltlicher Tiefgang, sowie den bewussten Umgang mit Eklektizismen sind treibende Kraft für ihr musikalisches Schaffen. Wie selbstverständlich brechen sie gewohnte Situationen des Pop-Zirkus auf, dazu gehören Aktionen wie Funkkopfhörerkonzerte oder Ausstellungen in Galerien.
Die Band kommt aus Basel und setzt sich zusammen aus:
Elia Rediger, Anna Waibel, Fabian Chiquet, Romano Streit, Sebastian Bürgin


ROCKET FREUDENTAL
Als Vorgruppe spielt das Stuttgarter Duo ROCKET FREUDENTAL mit Robert Steng und André Möhl.
Für alle, die die Musik von Rocket Freudental nicht kennen, beschreibt Martin Eckert sie folgendermaßen: „Gitarrensoli, die zunächst eine mächtig pathetische Kulisse aufbauen, nur damit sie Freudental mit seinen Texten gleich wieder einreißen kann, haßsprühend, resigniert oder hämisch, immer mit der Abrissbirne auf‘n Hinterkopp. Freudental singt, flüstert, hustet mit überschnappender Stimme seine herbe Ontologie des überflüssigen Menschen heraus, im Hintergrund die blitzblank gefegten, freudeleeren Plätze, sauber sind rings herum die spätkapitalistischen Potemkinschen Dörfer aufgebaut, die überkandidelten Glasbausteine und Finanzpaläste, die mittlerweile nur noch aus Treppenhäusern bestehen.“
www.myspace.de/rocketfreudental

Während des Konzerts gab es im ehemaligen Café Merlin eine kleine Präsentation der bildnerischen Arbeiten der Künstler, u.a. mit Holzskulpturen von Robert Steng.

 

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14.01.2010
Kunstklub-Führung! Dieter Roth - Souvenirs
Die erste Führung in diesem Jahr startete mit einer Künstlerpersönlichkeit, die eine Vorliebe für Materialien wie Zucker, Schokolade oder auch Hasenköttel hatte: Dieter Roth!

Im November 2009 tagte die Dieter Roth Akademie in Stuttgart. Im Kunstmuseum und der Staatsgalerie wurden Vorträge gehalten, Filme gezeigt und Podiumsgespräche zum Werk des lange in Stuttgart ansässigen Künstlers geführt. Als Ergänzung und Anregung gab es bis zum 17. Januar 2010 eine kleine Präsentation der Werke Dieter Roths mit dem Titel "Souvenirs". Gezeigt wurden persönliche Souvenirs des Künstlers an Kollegen und Freunde. Die Souvenirs wurden den Werken des Künstlers aus der Sammlung der Staatsgalerie gegenübergestellt.
Nicht nur die Materialwahl der Arbeiten ist außergewöhnlich, DIETER ROTH hat die Grenzen der Bildenden Kunst aufgebrochen und neue Definitionen des Kunstbegriffs herausgefordert.

 

 
17.12.2009
Christliche Symbolik auf mittelalterlichen Altären
Die Sammlung der Staatsgalerie birgt viele mittelalterliche Schätze. Passend zur Weihnachtszeit haben wir die Altäre des 14.-16. Jahrhunderts im Detail betrachtet. Welche Attribute haben die Heiligen? Welche Farbe ihre Gewänder? Was steckt hinter den Ornamenten und Pflanzen der narrativen Bildsprache?
Judith Welsch-Körntgen führte durch die Sammlung.

Nach der Führung luden wir ein zu Glühwein und Keksen in die Rotunde.

 

 
03.12.2009
Auf der Suche nach dem Heiligen Gral: Eine mittelalterliche Legende schreibt Filmgeschichte!
Der Mythos vom Heiligen Gral ist in der abendländischen Kultur eine der bekanntesten und zugleich sagenumwobensten Erzählungen seit dem Mittelalter. Gesundheit und Wohlergehen, Erleuchtung und ewiges Leben erwarten denjenigen, der ihn findet.
Im 20. Jahrhundert übernahmen viele Filmemacher das Gralsmotiv. Vor allem tritt hier der Gral als Abendmahlskelch Christi in Erscheinung, der in zahlreichen Erzählungen das Ziel der Suche heldenhafter Charaktere ist. In jüngster Zeit entstanden immer neue Varianten des Gralsfilms, in denen das mythische Objekt aus dem mittelalterlichen Umfeld in die Moderne versetzt gezeigt wird.
Die Veranstaltung fand in stimmungsvoller Atmosphäre im Apsidensaal statt, wo momentan die Tapisserien des Grals-Zyklus von Edward Burne-Jones als Teil der Sonderausstellung „Edward Burne-Jones. Das irdische Paradies/ The Earthly Paradise“ gezeigt werden.
Im Anschluss gab es in der Lounge aristokratische Musik mit ROYAL COURT CLASSICS: Eklektisch-arthurianische Sounds in Low-Fi Stereo u.a. von Henry Purcell, Sufjan Stevens, George Frederic Handel, Terry Riley, Gilbert & Sullivan, Ernest Chausson, Eric Satie, Bob Dylan, Trouvères, Pharoah Sanders, Wolfgang Amadeus Mozart, Amazing Blondel, Ryuichi Sakamoto, The King´s Singers, Rick Wakeman und Herberto Buckingham Khaury alias Tiny Tim.

 

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19.11.2009
Kunstklub-Führung! Edward Burne-Jones und die Präraffaeliten
EDWARD BURNE-JONES gehört der zweiten Generation der Präraffaeliten an, deren Künstlergemeinschaft " The Pre-Raphaelite Brotherhood" 1848 von Dante Gabriel Rossetti (1828-1882), William Holman Hunt (1827-1910) und John Everett Millais (1829-1896) in London ins Leben gerufen wurde.
Die Präraffaeliten lieferten wichtige Impulse für die sich in der Folge entwickelnden Strömungen des Symbolismus und Jugendstils. Auch die Entwicklung der englischen Arts and Crafts Bewegung, die eine Erneuerung der angewandten Künste anstrebte, wurde durch die präraffaelitischen Künstler, allen voran durch WILLIAM MORRIS (1834-1896) initiiert und maßgeblich befördert. William Morris und Edward Burne-Jones arbeiteten eng zusammen. Ein Beispiel dafür sind die Tapisserien, die ebenfalls in der Ausstellung zu sehen sind.
Annabel Zettel (Co-Kuratorin der Ausstellung) und Tanja Mühlbrett führten durch die Sonderausstellung.
 

 
05.11.2009
Kunstklub on tour - zu Gast im Schocken! Ertu úr Reykjavík? (Fast) alles über Island – Lesung mit Wolfgang Müller und seinem Assistenten Hrafnkell Brynjarsson (DJ Melli)
Warum fehlt Island auf den ersten Euro-Scheinen? Wer hat den Staren von Reykjavik Kurt Schwitters "Ursonate" beigebracht? Gibt es im isländischen Parlament wirklich eine Elfenbeauftragte? Und stimmt es, dass ein isländischer Transsexueller nach der Operation vom Mann zur Frau sofort den weiblichen, geringeren Tariflohn erhalten sollte?
WOLFGANG MÜLLER, Buchautor, Künstler und Musiker lebt in Berlin und zeitweise immer wieder in Reykjavík. In seinem Buch hinterfragt er die Klischeebilder von Island. Er berichtet wie er 1998, als das Goethe-Institut in Reykjavík geschlossen wurde, die Walther von Goethe Foundation gründete. Dort wurde Elfen-, Zwergen- und Sexualkunde unterrichtet.
Als Musiker ist Wolfgang Müller v.a. durch seine Band "Die Tödliche Doris" bekannt, mit der er von 1980-87 unterwegs war. 2005 stellte er für den Bayerischen Rundfunk ein Dieter Roth Orchester zusammen, bei dem er zusammen mit Künstler- und Musikerfreunden Texte des Künstlers popmusikalisch vertonte.
Für sein Hörspiel "Séance Vocibus Avium" erhielt Wolfgang Müller 2009 den Karl -Sczuka-Preis der Donaueschinger Musiktage.
Sein Assistent, der Queer Punk Aktivist HRAFNKELL BRYNJARSSON (DJ Melli), über den Wolfgang Müllers in seinem Buch ebenfalls berichtet, spielte im Kunstklub seltene Vinylschallplatten aus Island, während Wolfgang Müller las.

 

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15.10.2009
Das Land der Griechen mit der Seele suchend
„Nana“ – wie Anna Rissi bevorzugt genannt wurde – stand Anselm Feuerbach nicht nur Modell, sondern war auch seine Geliebte. Die römische Schönheit verkörperte sowohl den Liebreiz der Königstochter als auch die Wehmut und den Sehnsuchtsblick der gefangenen Iphigenie auf Tauris. Ihr Blick über das Meer ist das Sinnbild für die Literatur und Malerei im 19. Jahrhundert in Deutschland.
Seit Juli 2009 befinden sich die drei Iphigenien von Anselm Feuerbach in der Ausstellung der Staatsgalerie. Sie sind zwischen 1860 und 1875 entstanden und sind erstmalig an einem Ort vereint. Wir haben die Gelegenheit genutzt und haben die drei schönen Frauen verglichen und sie im Kontext ihrer Zeit diskutiert. Dabei spielten romantische Vorgänger und zeitgleiche Tendenzen eine wichtige Rolle.



 

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27.09.2009 - 30.09.2009
Kunstklub on tour Spezial!!! 11. Istanbul Biennale
Der Kunstklub der Staatsgalerie war vom 27.9-30.9.2009 mit 16 Klubbern in Istanbul. Istanbul Modern, die 11. Istanbul Biennale, die Hagia Sophia und der Topkapi Saray sind nur einige Stationen unser Reise gewesen. Wir haben uns von der Schönheit der byzantinischen Kunst wie auch den zeitgenössischen Tendenzen begeistern lassen. Neben dem Besuch der Istanbul Biennale haben wir einen Spaziergang zu Galerien für zeitgenössische Kunst in Tophane unternommen, ein Jazzkonzert des Ersönmez Quartet im Nadis-Club angehört und im Künstlergespräch deutsche Stipendiaten nach ihren Erfahrungen vor Ort befragt.
Istanbul hat sich von seiner schönsten Seite gezeigt un der Kunstklub hat einen sehr guten Einblick in das künstlerische Geschehen der 14 Millionen Metropole erhalten.

 

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17.09.2009
Schönheit und Harmonie: Gottlieb Schick und die Malerei des Schwäbischen Klassizismus
Nach seinem Studium an der Hohen Carlsschule war Gottlieb Schick ein Schüler Johann Heinrich Danneckers. Er verbrachte auch einige Zeit in Paris, wo er in das Atelier von Jacques-Louis David eintrat.
Durch eine Schenkung ist die Staatsgalerie seit 2009 im Besitz zweier Portraits des Künstlers. Die Bildnisse sind 1810 entstanden und zeigen seine Frau Emilie und seinen jungen Sohn Theodor. Neben diesen neuen Arbeiten verfügt die Staatsgalerie über weitere Werke des Künstlers, u.a. das Bildnis von Wilhelmine Cotta (1802), der Frau des Tübinger Verlegers und Buchhändlers Johann Friedrich Cotta und das unvollendete Bildnis Heinricke Danneckers (1802), der ersten Frau Johann Heinrich Danneckers. Ausgehend von diesen Arbeiten in der Sammlung erhielten wir in der Führung von Anette Ochsenwadel einen Einblick in die künstlerischen Entwicklungen dieser Zeit und das Leben der Künstler in Stuttgart.


 

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03.09.2009
Colorfield Variations - Führung, Screening und Gespräch
Der Künstler und Musiker Richard Chartier hat das Projekt mit dem Titel Colorfield Variations im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des "Washington Project for the Arts" initiiert und als DVD zusammengestellt. Es ist eine audio-visuelle Neuinterpretation der Farbfeldmalerei der 1950er Jahre.
Inspiriert von den Arbeiten Mark Rothkos, Barnett Newmans, Morris Louis, Kenneth Nolands und anderer Künstler dieser Zeit entstanden 13 künstlerische Beiträge, die als „Colorfield Variations“ zusammengefasst sind.
STEPHAN MATHIEU (Musiker, Saarbrücken) und TINA FRANK (Grafik Design, Kunstuniversität Linz), beide mit Arbeiten auf der DVD vertreten, haben im Gespräch mit JÖRG SCHELLER (Kunsthistoriker, Journalist, Musiker, SIK Zürich) ihre Arbeiten vorgestellt und ihre künstlerische Herangehensweise an das Thema „Colorfield Painting“ erläutert.
Zur Einstimmung an diesem Kunstklub-Abend gibt es Kurzführungen in der Sammlung der Staatsgalerie zum Thema Farbfeldmalerei.
Als besonderes Extra hat Stephan Mathieu im Säulensaal zwei minimalistische Stücke von Alvin Lucier und Phill Niblock seines aktuelles Projekt VIRGINALS aufgeführt.
 

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20.08.2009
Kunstklub-Führung! Wirk- und Wohnstätten der Königin Olga von Württemberg
Im Graphik-Kabinett präsentiert die Staatsgalerie bis zum 25.10.2009 das »Olga-Album« aus dem ehemaligen Besitz der königlichen Familie von Württemberg. Die in einer weinroten Kassette aufbewahrten 87 Aquarelle und Gouachen zeigen Ansichten von Wohn- und Repräsentationsräumen des Kronprinzen- und späteren Königspaars Olga und Karl von Württemberg sowie von deren Adoptivtochter Vera und deren Kindern. Die Darstellungen bieten einen interessanten Einblick in die Ausstattungen der königlichen Gemächer des 19. Jahrhunderts, die überwiegend verloren sind.
Die Ausstellung ermöglicht private Einblicke in das Leben Königin Olgas und König Karls. Man blickt in Schlaf- und Wohngemächer, die sich in vielen kleinen Details zu einem interessanten Bild heute zerstörter Stuttgarter Architektur wie dem Kronprinzenpalais, der ursprünglichen Villa Berg und des Neuen Schlosses zusammenfügen.
Tanja Mühlbrett führte durch die Ausstellung und gab Einblick in das Leben der engagierten Königin, deren Namen sich nicht umsonst in vielen Stuttgarter Einrichtungen und Institutionen wiederfindet.



 

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06.08.2009
Kehrwoche! Ein Kessel Buntes zum Thema Staub und Partikel im Museum

Anläßlich der Depotreinigung in der Staatsgalerie präsentierte der Kunstklub ein buntes Programm zum Thema Staub.
Helena Ernst und Susanne Kummer, beide Volontäre der Gemälderestaurierung, gaben einen kurzen Einblick in die Geschehnisse hinter den Kulissen. Wir hatten Gelegenheit in das „Zwischenlager“ des Depots hineinzuschauen und Fragen zu stellen.

Danach folgte:
DIRTY DIANA
Eine schmutzige Annäherung an Duane Hansons "Putzfrau".
- szenische Lesung -
Mit STEFANIE OBERHOFF (Spiel) und THOMAS MILZ (Einrichtung)
Das Stück wurde speziell für diesen Kunstklub-Abend konzipiert. Die Vorführung fand in der Sammlung statt.

Im Anschluss an diese beiden Programmpunkte präsentierten wir den Dokumentarfilm „Staub“ von Hartmut Bitomsky (2007).
„Hartmut Bitomsky macht erstmals einen Zehntel Millimeter zum Protagonisten eines Films. Er folgt dem Staub an Orte, wo er kenntlich wird, wo er sich als sichtbare Masse niedergelassen hat oder fast unmerklich im Verborgenen lauert. Er trifft Menschen, die vom Staub in ständiger Bewegung gehalten werden: Putzkolonnen, Wissenschaftler, Erfinder, Künstler, ganze Industriezweige. Bitomskys Blick ist dabei konkret und analytisch zugleich und denkt den Staub auch immer über dessen bloße Oberflächenexistenz hinaus: als Medium der Erkenntnis und Fixpunkt soziokultureller, politischer und philosophischer Überlegungen.“ (zitiert nach Mark Stöhr)

Lounge ab 22 Uhr mit DJ JIE aus Schweinfurt.


 

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16.07.2009
Kunstklub-Führung: Fotografie als Konzept: Von der Emanzipation eines Mediums
1929 hat der deutsche Werkbund in Stuttgart in der Ausstellung »Film und Foto« rund 1200 Exponate von 191 internationalen Künstlern gezeigt. Diese Präsentation führte damals die aktuelle ästhetische Entwicklung einer neuen Ära der Fotografie vor Augen. Bereits damals fand die »Fifo« große Beachtung und sie zählt bis heute zu den international epochemachenden Ausstellungen des 20. Jahrhunderts.
In einer Hommage an die Ausstellung »Film und Foto« zeigt die Staatsgalerie eine Auswahl an Werken der damals ausgestellten Künstler aus der eigenen Sammlung, darunter Arbeiten von Berenice Abbot, Eugène Atget, Willi Baumeister, Marcel Duchamp, Hannah Höch, László Moholy-Nagy, Paul Outerbridge, Man Ray und Alexander Rodtschenko.
Die Ausstellung möchte die ästhetischen Erneuerungen von Film und Fotografie in den späten 1920er Jahren aufzeigen, die eine Souveränität optischer Ausdrucksmittel anstrebte und sich von der überkommenen Tradition der Kunstfotografie der Jahrhundertwende löste.
In der Führung haben wir den Schwerpunkt auf Fotografie gesetzt.

 

 
02.07.2009
Kunstklub on tour: Der Kunstklub zu Gast in Sammlung Domnick in Nürtingen

Am 2. Juli waren wir zu Gast in der Sammlung Domnick in Nürtingen.
Jutta Fischer hat uns durch die bedeutende Sammlung abstrakter Malerei und durch den Skulpturengarten geführt. Danach haben wir den Abend gemeinsam mit Piano und Sekt ausklingen lassen.

Die Sammlung Domnick befindet sich im Privathaus des verstorbenen Sammlers Ottomar Domnick, der von 1907 bis 1989 lebte. Er war Facharzt für Neurologie und Psychiatrie mit eigener Klinik in Stuttgart und zählte zu den engagiertesten Sammlern und Vermittlern moderner Kunst in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg. Neben seiner Tätigkeit als Arzt war er Filmautor und Wegbereiter des experimentellen Films, er spielte Violoncello und veranstaltete Konzerte mit Werken der Neuen Musik.
Das Haus, in dem sich die Sammlung befindet, wurde 1967 von dem Stuttgarter Architekten Paul Stohrer gebaut.
Die Sammlung besteht u.a. aus Gemälden und Collagen von Baumeister, Hartung und Winter, von Piene, Dorazio und Brüning, von Vedova, Rainer, Vostell. Der weitläufige, im Jahr 1977 angelegte Garten beherbergt bekannte Skulpturen aus Bronze, Eisen und Stahl – darunter Avramidis, Lardera, Venet – ein Dialog zwischen Kunst und Natur.

Wir durften uns im Anschluss an die Führung über die junge Stuttgarter Jazzpianistin Gee Hye Lee am Piano freuen. Sie wurde 1977 in Seoul geboren und studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Dastellende Kunst Stuttgart Jazz- und Popular Musik. 2005 erhielt sie ein Stipendium am Berklee College of Music in Boston und ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg. Sie ist in verschiedenen Jazz-, HipHop- und Soul-Formationen im Stuttgarter Raum aktiv.

 

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18.06.2009
Skulptour III, Donnerstag 18. Juni 2009, 19 Uhr

Die Skulptour III führte uns in den Norden Stuttgarts. Wir haben uns einige Skulpturen angesehen, die für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 1993 angefertigt wurden. Darunter waren Arbeiten wie das "Sanctuarium" von Herman de Vries oder das "Gate of Hope" von Dan Graham.

1993 wurden 10 Künstler eingeladen, anknüpfend an die Idee des englischen Gartens, Skulpturen gartenarchitektonisch als symbolische Orte zu inszenieren. Von den damals angefertigten Arbeiten befinden sich – bis auf eine – alle noch an dem für sie usprünglich vorgesehenen Platz.
Bei der Skulptour III haben wir hauptsächlich die Arbeiten im Leibfriedschen Garten besichtigt.

Den Abend ließen wir am Ende der Tour mit einem gemütlichen Picknick ausklingen.

 

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04.06.2009
Das Musikalische Quartett - Künstlerschallplatten


Live-Talkrunde zu Gast im Kunstklub
Das Musikalische Quartett diskutiert an wechselnden Orten in Stuttgart über Kompositionen aus Pop, Experimental, Neuer Musik, Jazz und Klassik. Die Musikexperten haben das Ziel, das Gespräch über Musik stil- und genreübergreifend zu intensivieren und dabei die Musik selbst in den Vordergrund zu rücken. Bislang gastierte das Quartett u.a. im Stuttgarter Galerienhaus, in der Staatsgalerie Stuttgart, im Freien Radio Stuttgart und in der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Im Gespräch geht es dieses Mal um Künstlerschallplatten. Dabei gilt wie immer: Ziel ist der Austausch, der Dialog und die Einsicht in kreative musikalische Prozesse. Es werden Klangbeispiele u.a. von Nam June Paik und Hanne Darboven diskutiert, aber auch neuere Tendenzen wie Michaela Melián, Johanna Billing, Rodney Graham oder Mike Kelley.

Die Gesprächsteilnehmer sind Jan Kopp (Komponist, Publizist), Mark L. Kysela (Musiker, Komponist), Wolfgang Brauneis (Kunst- und Musikhistoriker, a-musik Köln) und Martin Schüttler (Komponist).
Moderation: Peter Daners

Wie jeden ersten Donnerstag im Monat, gibt es im Anschluss die Möglichkeit, bei Snacks, Getränken und v.a. guter Musik in der Kunstklub-Lounge - dieses Mal mit Antje Géra - noch weiter zu diskutieren und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Eine Veranstaltung der Pop Initiative Stuttgart e.V. in Kooperation mit dem Kunstklub.



 

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14.05.2009
Alberto Giacometti (1901-1966)
Alberto Giacometti (1901-1966)
"Jawohl, ich mache Bilder und Plastiken, und zwar von jeher, seit ich zum
ersten Mal gezeichnet oder gemalt habe, um die Wirklichkeit anzuprangern,
um mich zu verteidigen, um mich zu ernähren, um stärker zu werden, auf
dass ich mich besser verteidigen und besser angreifen kann, um einen Halt
zu haben, um auf allen Gebieten und in allen Richtungen möglichst vorwärts
zu kommen, um mich des Hungers, der Kälte, des Todes zu erwehren, um
möglichst frei zu sein..." (Alberto Giacometti)

Die Kunstklub-Führung mit Cristian Korn gibt Einblick in das Leben und
Werk des Künstlers Alberto Giacometti. Dabei werden nicht nur die
Plastiken im Mittelpunkt stehen, sondern auch sein malerisches Werk. Fragilität und Zerbrechlichkeit zeichnen seine Bronzeplastiken aus.
Isoliert stehen die Figuren in ihren überlängten Proportionen für sich. In
der Reduziertheit der Form führt der Künstler dem Betrachter existenzielle
Fragen vor Augen.
 

 
07.05.2009
Uwe Lausen (1941-1970) Selbstentfesselung durch Malerei
Kunstklub mit Lounge

An diesem Donnerstag widmet sich der Kunstklub dem in Stuttgart geborenen und 1970 durch Freitod aus dem Leben geschiedenen Künstler Uwe Lausen – einem bis heute weitgehend unbekannten Künstler der 60er Jahre, der sich in seiner obsessiven Malerei zwischen Figuration und Abstraktion bewegte; in engem künstlerischen Kontakt mit der Gruppe SPUR und der Situationistischen Internationale stand, aber auch Einflüsse von Pop und der existenziellen Malerei eines Francis Bacon verarbeitet hat.

Uwe Lausen (1941- 1970) - Selbstentfesselung durch Malerei
Dieser ganz besondere Abend startet um 19 Uhr mit einer Kurzführung von Andreas Pinczewski zu den derzeit in Raum 6 der Alten Staatsgalerie präsentierten Gemälden von Uwe Lausen, in denen gesellschaftskritische Szenarien entworfen werden. Nur an diesem Abend können weitere Arbeiten Lausens aus der Graphischen Sammlung präsentiert werden: u.a. die Farbstiftzeichnungen „Das endlose Streben“ und „Ich wollte nicht ich sein“ (beide 1967), die in der surrealen Kombination von dysfunktionalen Einrichtungsgegenständen und Fragmenten menschlicher Körper als deutlicher Ausdruck permanenter psychischer Unruhe des Künstlers gewertet werden müssen, gleichzeitig aber in ihrer Unmittelbarkeit auch zu den Höhepunkten in seinem kurzem Schaffen zählen.

In der Lounge im Apsidensaal folgt ab ca. 20 Uhr ein - ebenfalls von Andreas Pinczewski - moderiertes Gespräch mit zwei Spezialisten zu diesem interessanten Künstler: Selima Niggl, eine junge Kunsthistorikerin, die das Werkverzeichnis der Gemälde bearbeitet und der Medizin- und Kunsthistoriker Axel Hinrich Murken, der sich schon in den 60er Jahren in verschiedenen Beiträgen mit dem Menschen und Künstler Uwe Lausen intensiv beschäftigt hat.

Anschließend, wie jeden ersten Donnerstag im Monat, gibt es wieder die Möglichkeit, bei guter Musik vom Plattenteller (Beschallung: Andreas Zbik), Snacks und Getränken, noch weiter zu diskutieren und den Abend in der Kunstklub-Lounge ausklingen zu lassen.




 

 
16.04.2009
Fokus Körper. Der Körper in der Kunst als Material und Projektionsfläche
Kunst hat sich immer schon auch auf den menschlichen Körper bezogen. Spätestens seit der Body Art und der Performancekunst der 60er Jahre ist der Körper in der Kunst jedoch nicht länger Abbild des Menschen, sondern wird als Material für die künstlerische Arbeit eingesetzt – er gerät damit zur Projektionsfläche für Analysen individueller Erfahrungen und gesellschaftlicher Veränderungen. Eine differenzierte Betrachtung der Geschlechterverhältnisse, die Kritik gesellschaftlicher Machtverhältnisse und die Auflösung moralischer Grenzen haben seither ein anderes Bild vom Körper entstehen lassen und für gesellschaftliche Bedingungen des Blicks auf den Körper wie auch auf den Raum, mit dem er in Beziehung tritt, sensibilisiert.

Die Aktionen des Wiener Aktionismus, die in der letzten Kunstklub-Veranstaltung im Mittelpunkt standen, sind nur ein besonderes Beispiel künstlerischer Auseinandersetzung mit dieser Thematik. In der Führung am Donnerstag dieser Woche nehmen wir gemeinsam mit Andrea Bátorová die verschiedenen Herangehensweisen von Künstlerinnen und Künstlern wie Asta Gröting, Gilbert & George, Rebecca Horn oder Bruce Nauman genauer in den Blick.


 

 
02.04.2009
Der Wiener Aktionismus. Eine blaue Blume im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit des Kunstwerks?
Ein Vortrag von Prof. Peter Gorsen (Wien).

Walter Benjamin bezeichnete schon 1936 in seinem von Fortschrittsoptimismus geleiteten Werk „Das Kunstwerk im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit“ die Malerei als „blaue Blume im Land der Technik“. Damit grenzte er die Malerei und die anderen appartfreien Kunstformen (wie Bildhauerei u. Theater), als „wesentlichen Anblick der unmittelbaren Wirklichkeit“ von den modernen Aufnahmen in Fotografie und Film ab, die viel tiefer „ins Gewebe der Gegebenheiten" eindringen könnten, und mit ihrem zergliederten, analytischen Wirklichkeitsbild zeigten, „dass die Kunst aus dem Reich des schönen Scheins entwichen sei“.

Da sich der Wiener Aktionismus – beispielsweise in seinen „Materialaktionen“ - ebenfalls auf das Postulat der apparatfreien, d.h. direkten und unmittelbaren Registrierung der Wirklichkeit, sowie auf ein zeitliches Geschehen im Raum beruft, könnte auch er leicht in den Verdacht einer regressiv romantischen Kunstform geraten. Umso mehr, da unter seinen Vertretern lange Unzufriedenheit über die fotografische und filmische Dokumentation herrschte.

Die inszenierten Fotografien Rudolf Schwarzkoglers führten erstmalig zu einer Ergänzung oder teilweisen Ablösung des Direktheitspostulats. Seit dem wurde die Aktionsfotografie bei den Wiener Aktionisten zunehmend von ihrer Nebenrolle als unvollkommene Dokumentation erlöst und für den gestaltenden, komponierenden Umgang mit der Wirklichkeit eingesetzt.

Prof. Peter Gorsen (*1933) lehrte bis 2002 als Professor für Kunstgeschichte an der Universität für angewandte Kunst in Wien, wo er auch das Institut für Museologie leitete. Daneben gehörte insbesondere die interdisziplinäre Forschung zum Thema Kunst und Krankheit zu seinen Steckenpferden. Als Zeitzeuge hat er schon von Anfang an den nur zehn Jahre existierenden Wiener Aktionismus beobachtet und beschrieben.

Im Anschluss an den Vortrag besteht wie jeden ersten Donnerstag im Monat die Möglichkeit, bei etwas Musik – diesmal von Thomas Wiener – kühlen Getränken und ein paar Snacks das Gespräch noch weiter zu führen!


 

 
19.03.2009
Arte povera
In der Führung am kommenden Donnerstag, wird sich der Kunstklub mit Andreas Pinczewski einigen ausgewählten Werken der Arte povera widmen und das künstlerische und kunsthistorische Umfeld dieser italienischen Kunstbewegung der 60er und 70er Jahre beleuchten, deren Vertreter in natürlichen und alltäglichen Materialien eine neue ästhetische und inhaltliche Dimension erkannten.

Mit dem Einbezug der „armen“ (= povera) Materialien und deren zentralen Aussagekraft für die Kunstwerke wurde die Hierarchie von kunstwürdigem und kunstunwürdigem Material aufgehoben und der Warencharakter der Kunst infrage gestellt. Dies wirkte sich u.a. auch in der Art der räumlichen Inszenierung aus, deren konsequente Nachfolger - bspw. in der Land Art - teilweise in der Natur selbst, also jenseits des kunstbetrieblichen und musealen Raumes, ihren Entwicklungs- und Präsentationsort fanden.


 

 
05.03.2009
Zu Gast in der Lounge: Alice Koegel
Seit einem knappen halben Jahr ist Alice Koegel Konservatorin für zeitgenössische Kunst an der Staatsgalerie Stuttgart – eine neu eingerichtete Stelle, die auf alle Kunstgattungen ab 1980 ausgerichtet ist.

Alice Koegel studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Pädagogik in Marburg, London und Köln.
Seit 1997 arbeitete sie als Kritikerin und Kuratorin in institutionellen und außerinstitutionellen Zusammenhängen, mit Schwerpunkt auf der Gegenwartskunst sowie Film/Video und Performance.
Von 2004 bis 2006 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Museum Ludwig in Köln tätig, wo sie u.a. die Ausstellungen „Peter Doig. Studiofilmclub“, „Christoph Schlingensief. Church of Fear“ und umfangreiche Filmprogramme kuratierte.
Als Projekt-Kuratorin war sie anschließend am ZKM Karlsruhe für die Ausstellung „Vertrautes Terrain“ tätig, und von November 2007 bis in den Herbst 2008 an der Tate Modern, London, wo sie als Kuratorin u.a. für die Projekte „Allan Kaprow – Fluids and Scales“, „The Long Weekend – States of Flux“ und „Tony Conrad – Unprojectable: Projection and Perspective“ verantwortlich war.

Im Kunstklub wird die Kunstwissenschaftlerin einen tieferen Einblick in diese Projekte geben und sich zur ihren Aufgaben und Ideen für Staatsgalerie äußern.
Ihr Gesprächspartner ist Tobias Wall.

Und wie immer am ersten Donnerstag im Monat, bietet die anschließenden Kunstklub-Lounge bei kühlen Getränken, ein paar Snacks und guter Musik – diesmal von Michael Paukner – die Möglichkeit das Gespräch noch bis in die späte Nacht weiterzuführen.

 

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19.02.2009
Informel: Malerei und Graphik zwischen Kalkül und Spontaneität
Im Rahmen der Neupräsentation in den Neuen Ausstellungsräumen der Alten Staatsgalerie ist den internationalen Vertretern der Informellen Kunst der gesamte, groß angelegte Raum 9 im nördlichen Flügel des Erdgeschosses gewidmet.

1959 entwarf die zweite documenta ein Bild der aktuellen Kunst, das die Abstraktion als vorherrschende Tendenz der Nachkriegsjahre in den Mittelpunkt stellte und dem Abstrakten Expressionismus aus Amerika die Hauptrolle zuerkannte. Doch auch Europa behauptete sich mit zahlreichen abstrakten Malern v.a. aus Deutschland, Frankreich und Spanien. Mit ihrer »informellen Kunst« (art informel) – ein Begriff, der bald als Sammelbegriff für die gestische Abstraktion im Europa der 1950er und frühen 1960er Jahre verwendet wurde – sahen sie sich als Teil einer erneuerten und globalen, durch die Weltsprache der Abstraktion verbundenen Kultur.

In der Kunstklub-Führung an diesem Donnerstag widmen wir uns den europäischen Vertretern dieser Kunstrichtung – dies bildet darüber hinaus die beste Grundlage für die am 21. Februar beginnende erweiterte Präsentation mit Arbeiten auf Papier im Graphik-Kabinett.

 

 
05.02.2009
Neo Rauch - Ein deutscher Maler
Dieser Kunstklub-Abend am 5.2. ist ausschließlich dem jungen deutschen Maler Neo Rauch gewidmet.

Anlass dazu bietet die großzügige Schenkung des Sammlerehepaares Rudolf und Uta Scharpff des von Neo Rauch explizit für die Staatsgalerie angefertigten Gemäldes „Ordnungshüter“ zur Eröffnung der neuen Ausstellungsräume in der Alten Staatsgalerie, sowie zwei weitere Leihgaben der Sammler von eben diesem Künstler.

Neo Rauch (*1960) wurde mit seinen rätselhaften Bildwelten zum Wegbereiter der „Neuen Leipziger Schule“ und zu einem der international bedeutendsten Künstler seiner Generation. In seinen Bildern durchforstet er das Feld zwischen Figuration und Abstraktion, Farbflächenmalerei und Bedeutungszonen.

Aber trotz seiner Bekanntheit gilt der Malerstar als eher zurückhaltend. So ist Rudij Bergmanns Dokumentarfilm „Neo Rauch – ein deutscher Maler“ (eine Produktion für SWR und ARTE), bisher der einzige, in dem der Maler selbst mitwirkt. In diesem besucht Rudij Bergmann den Künstler in seinem Leipziger Atelier und begleitet ihn bei seiner Ausstellung im Metropolitan Museum in New York im Jahr 2007.

Im Kunstklub beginnen wir den Abend um 19 Uhr mit einer Kurzführung zu den Werken Neo Rauchs. Gegen 20 Uhr geht es im Vortragssaal weiter mit der Präsentation des Dokumentarfilms von Rudij Bergmann. – Der Filmemacher ist anwesend und in dem von Beate Wolf (Pressesprecherin der Staatsgalerie Stuttgart) moderierten Gespräch gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Anschließend folgt – wie jeden ersten Donnerstag im Monat – die Kunstklub-Lounge, mit Musik vom Plattenteller (mit Alexander Györfi) und kühlen Getränken, wo das Gespräch noch bis Mitternacht weiter gehen kann.


 

 
15.01.2009
Max Beckmann >>Apokalyspe<< - Kuratorinnenführung mit Dr. Corinna Höper
In den Jahren 1941 bis 1942 schuf Max Beckmann im Exil in Amsterdam eine Lithographienfolge zur Offenbarung des Johannes mit dem Titel Apokalypse.

Die Freunde der Staatsgalerie Stuttgart – Stuttgarter Galerieverein konnten 2008 ein außergewöhnliches Konvolut zu dieser Folge erwerben, das ab 13. Dezember in den neuen Räumen des Erdgeschosses der Alten Staatsgalerie präsentiert wird. Außerdem zeigt die Ausstellung weitere Arbeiten Beckmanns aus dem Besitz der Graphischen Sammlung der Staatsgalerie, darunter zwei seiner Selbstbildnisse sowie die Auferstehung aus der Folge Gesichter von 1918, die in Bezug zum gleichnamigen Gemälde in der Staatsgalerie steht. Auch die Lithographienfolge mit sechs Blättern zum Neuen Testament von 1911 wird zu sehen sein.

Von Dr. Corinna Höper wurden in den letzten Monaten auch die Ausstellungen "Andrea Mantegna und die Druckgraphik" und "Adolf Fleischmann zum 40. Todesjahr" kuratiert, die der Kunstklub schon beide besucht hat.
Eine Führung mit den Ausstellungskuratoren gehört immer zu den ganz besonderen Angeboten des Kunstklubs!


 

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18.12.2008
Die NEUE Staatsgalerie – eine kunterbunte „Geschenkepackung“
An diesem letzten Donnerstag vor Weihnachten und der letzten Kunstklub-Veranstaltung dieses Jahres werden einige der Ehrenamtlichen des Kunstklubs und Volontäre der Staatsgalerie zu ihren Lieblingswerken in der gesamten, wieder eröffneten NEUEN Staatsgalerie führen!

Es wird also eine kunterbunte und spannende Mischung von Eindrücken und Einblicken in die Neupräsentation und die neu erschlossenen Ausstellungsräume der alten Staatsgalerie geben, die wir in den Veranstaltungen des kommenden Jahres vertiefen werden!

Anschließend lassen wir den Abend und das Kunstklub-Jahr bei einem Becher Glühwein und ein paar Keksen ausklingen.

 

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04.12.2008
DUNKEL
Da sich der Kunstklub insbesondere auch als eine Plattform für eine andere Art der Vermittlung, das offene Gespräch, und ungewöhnliche künstlerische und gattungsübergreifende Präsentationen versteht, ist dieser Abend einem besonderen akustischen Experiment gewidmet:
Was passiert, wenn das Licht aus geht? Wenn wir nicht sehen, sondern nur hören? Wenn die Umgebung, der Raum nur durch die Schallwellen erfahrbar ist, die durch elektronische und analoge Klänge in Schwingung gebracht werden?

Die Akteure dieser Raum-Klang-Aktion sind: Jörg Koch & Mark Lorenz Kysela (Stuttgart) Elektronik, Sebastian Berweck (Hamburg) Klavier und Zimoun (Bern, CH) Elektronik.
Ein erläuterndes und inspirierendes Statement von Prof. Dr. Detlef Hoffmann (München) ergänzt das Projekt.


Eine Kooperation mit „Elektrominibarklingelton – Improvisationen für Personalcomputer“.

 

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06.11.2008
Andrea Mantegna und die Druckgraphik
Die Präsentation der Graphischen Sammlung zeigt vom 18.10.2008 bis 01.02.2009 die sieben sogenannten »Meisterstiche« Andrea Mantegnas (1431 – 1506) sowie einige weitere Kupferstiche von Werkstattmitarbeitern, die einst Mantegna selbst zugeschrieben wurden.


Des weiteren sind die Chiaroscuro-Holzschnitte von Andrea Andreani (1598/99) und die Kupferstiche von Robert van Audenaerde (1663–1743) aus dem Jahr 1692 nach Mantegnas Zyklus zum »Triumphzug Julius Caesars« zu sehen. Mantegna schuf die neun Gemälde zwischen 1486 und 1492 für Giovanni Francesco II. Gonzaga, Herzog von Mantua. Durch den Verkauf der Gonzaga-Sammlung 1629 kamen sie in den Besitz des englischen Königshauses und werden heute in Hampton Court aufbewahrt.

Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung ist die Folge der fünf Radierungen von Giovanni David (1743–1790) zur »Geschichte der hl. Jacobus d. Ä. und Christophorus« von 1776 nach den heute weitgehend zerstörten Fresken Mantegnas in der Ovetari-Kapelle, der Kirche der Eremiten des hl. Augustinus in Padua. Diese Folge liegt in der Stuttgarter Sammlung in drei Versionen vor: einem ersten in Umrissradierungen, einem zweiten überarbeiteten Zustand, und einem dritten, von David handkolorierten Zustand, der auf der Welt einzigartig ist.

Das besondere Kunstklub-Angebot dieses Abends ist eine exklusive Führung durch die Ausstellung mit der Kuratorin Dr. Corinna Höper, begleitet von einer Lesung von Benjamin Grüter (Schauspiel Stuttgart) aus den Schriften Johann Wolfgang von Goethes, der angesichts der Holzschnitte Adreanis schrieb: „Sehr glücklich macht mich der Triumphzug des Mantegna. So oft ich ihn im Leben sah, hab ich ihn bewundert; wie man aber bisher ohne ihn leben konnte, begreif ich nicht recht.“

Zum Einstieg in die anschließende Kunstklub-Lounge, in der DJ Pipistrello mit Klängen aus der Renaissance // von gestern bis übermorgen wird, liest Benjamin Grüter aus dem Roman „Das gemalte Zimmer“ der dänischen Schriftstellerin Inger Christensen, der von den berühmten Fresken in der „camera degli sposi“ (Zimmer der Eheleute) im Palazzo Ducale in Mantua handelt, die immer wieder zu vielerlei Spekulationen und Interpretationen anregten.

 

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02.10.2008
Exotismus bei Henri Matisse - kolonialistische Träumerei oder kritischer Blick?
Vortrag von Dr. Bärbel Küster (wiss. Assistentin Universität Stuttgart, z.Zt. Deutsches Forum für Kunstgeschichte, Paris)

Henri Matisse ist der Maler der schönen Stoffe, der exotischen Interieurs und der sich räkelnden Odalisken. Die exotistischen Themen hielten sich bei Matisse länger als bei irgend einem anderen Maler der klassischen Moderne, was ab den 20er Jahren spöttisch beoachtet und als rückständige Träumerei kritisiert wurde. Seine Kollegen hatten sich längst politischen Themen, dem Alltag oder surrealistischen Innenwelten zugewandt. Bei näherer Betrachtung entpuppen sich Matisse’ Werke jedoch nicht nur als profunde Auseinandersetzung mit einer zweidimensionalen und für das 20. Jahrhundert zukunftsweisenden Bildauffassung, sondern sogar als kritischer Blick auf die Bildproduktion des Exotismus.

Exotische Träume begegnen uns auch im Alltag des 21. Jahrhunderts. Bis heute entzünden sich an der Abbildung des Exotischen lebhafte Diskussionen – auch wenn der billige Tand orientalistischer Träumerei in der postkolonialen Wäschetruhe verschwunden ist.
Befragt man Matisses frühe Darstellungen von „Zigeunerinnen“, „Mulattinnen“ und Marokkanerinnen oder seine Odalisken der 30er Jahre, so scheint in ihnen ein fast postmoderner Zweifel am Sujet auf.

In der anschließenden Kunstklub-Lounge wird Carsten Netz mit musikalischen Klängen aus Algerien, Marokko und anderen afrikanischen Ländern aufwarten!

 

 
18.09.2008
Die künstlerischen Exzesse aus Porzellan unter Carl Eugen
Gemeinsam mit der Kuratorin Annabel Zettel besuchen wir am 18. September die Ausstellung der Graphische Sammlung anlässlich des 250 jährigen Jubiläums der Porzellanmanufaktur "Mit erhabenen Zierathen".

Seit ihrer Gründung 1758 durchlief die Porzellanmanufaktur eine wechselvolle Geschichte von Niedergängen und Neugründungen. 1824 wurde sie zum erstenmal aufgelöst, dadurch kam ihre Sammlung von ca. 450 Entwurfszeichnungen und etwa 2.000 Blatt Druckgraphik in das Königliche Kupferstichkabinett Stuttgart. Aus dieser Sammlung präsentiert die Graphische Sammlung nun die schönsten Vorzeichnungen für Porzellan.

Das Zentrum der Ausstellung bilden die charakteristischen Entwürfe von Gottlob Friedrich Riedel, also zu üppig ausgestatteten Prunkgefäßen, seine originellen figürlichen Monatsdarstellungen oder das Service mit Schuppenmuster.
Einen weiteren Höhepunkt der Präsentation stellt eine Gruppe von Gefäßen mit gehörnten oder geflügelten Drachenköpfen, vermutlich Schöpfungen des bedeutenden Hofmalers Nicolas Guibal, dar.
Eine Reihe von Vorlagen, die Anweisungen und Konstruktionshilfen für die Modelleure enthalten, führt den Weg der Porzellanherstellung vom Entwurf bis zur praktischen Herstellung vor Augen.

 

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13.09.2008
art alarm
Am 13. und 14.09.2008 ist wieder art alarm! D.h. es findet der mittlerweile schon 9. Stuttgarter Galerierundgang statt.
Wie im letzten Jahr, ist der Kunstklub auch diesmal wieder mit dabei! D.h. einige der engagierten Kunstklub-Freunde haben sich zusammen getan, um am Samstag gemeinsam ein paar Galerien zu besuchen, und ihr seid herzlich eingeladen mit dabei zu sein!

Man trifft sich am Samstag um 15.00 Uhr vor der Galerie Klaus Gerrit Friese in der Rotebühlstraße 87, einem Hinterhof bei der S-Bahn-Station Feuersee in Stuttgart-West. Dort eröffnet einen Tag zuvor die Ausstellung „Karl Bohrmann: Bilder u. Arbeiten auf Papier 1965 bis 1998 sowie William N. Copley: Zeichnungen“.
Von da geht es weiter – mit dem Fahrrad oder zu Fuß – zu Parotta Contemporary Art in der Augustenstraße 87-89, in der Arbeiten von Elodie Pong, Simone Westerwinter und Susanne Winterling gezeigt werden.
Und von dort ist es dann auch wieder nicht weit zu der erst am Mittwoch neu eröffneten Galerie Anja Rumig in der Ludwigstraße 73, wo es eine Ausstellung mit Radierungen von Stanley William Hayter und das Atelier 17 zu sehen gibt.
Um 17.00 Uhr findet dort ein five o’clock tea statt, was sicher eine gute Gelegenheit für interessante und nette Gespräche ist und den Abschluss der kleinen Galerienrundtour bildet.

Wer dann noch Lust hat, kann noch ein paar weitere Galerien im Alleingang anschauen und am Abend im Restaurant „Gast“ (Staatsgalerie Stuttgart) wieder auf die anderen Kunstklubber treffen, wo ab 20:30 Uhr von den Galeristen Tische reserviert sind, um gemeinsam mit SammlerInnen, KünstlerInnen, KuratorInnen und GaleristInnen den Abend ausklingen zu lassen.

 

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04.09.2008
Play it - Das Spiel mit der Kunst bei Computerspielen
Nachdem wir bei unserer letzten Kunstklub-Veranstaltung die Ausstellung "Von Grillen und Ameisen“ besucht haben, wird das Thema "Kunst und Spiel" beim Kunstklub am ersten Donnerstag im September noch einmal aus einem zeitgenössischen Blickwinkel aufgegriffen, und zwar unter dem Motto: Play it – Das Spiel mit der Kunst bei Computerspielen.

Ein Gespräch mit Spezialisten aus der Szene und einige experimentelle Beispiele geben Einblicke in die Game Art und das damit verbundene, veränderte Verhältnis von Interaktivität, Kreativität und Kunst!

Mit dabei:
Margarete Jahrmann – Dozentin im Studienprogramm Game Design am IAD (Interactive Design, Hochschule der Künste, Zürich), Mitbegründerin des Kunstservers konsum.net und beteiligt an zahlreichen Netz- und 3D Game-Projekten (Nybble Engine, Ludic Society – www.ludic-society.net ),
Andreas Lange – Leiter des Computerspielemuseums Berlin, Mitbegründer des DiGA e.V. (www.digitalgamearchive.org/ ) und Kurator der Ausstellung „pong.mythos“ (u.a. 2006 im Württembergischen Kunstverein)
sowie das Team von SUSIGAMES aus Karlsruhe – ein unabhängiges game art label, gegründet 2003 von 5 Mitgliedern aus verschiedenen Disziplinen und als artists in residence dem ZKM Karlsruhe angehörend.
Moderation: Andreas Bär – Stuttgarter Künstler und Moderator der Kultursendung „Bär on Air“ beim freien Radio Stuttgart.

Und wie immer am ersten Donnerstag im Monat bietet die anschließende Kunstklub-Lounge die Möglichkeit zum weiteren Gedankenaustausch bei Snacks und Getränken. An diesem Abend wird die DJane Asli Serbest - selbst Fachfrau für digitale Medien und akademische Mitarbeiterin am IGMA (Institut Grundlagen moderner Architektur an der Universität Stuttgart) - für die musikalische Untermalung sorgen, die sich ebenfalls mit dem Thema des Abends beschäftigen wird. Dazu ein paar Stichworte: cut-up / mashup / glitch / 8-bit / breakcore / idm / playful / weird / sci-fi electronics / electronic nintendo ...

 

 
21.08.2008
Von Grillen und Ameisen
Am 3. Donnerstag im August besuchen wir gemeinsam mit der Kuratorin Andrea Bátorová die Ausstellung „Von Grillen und Ameisen“ – dem Beitrag der Staatsgalerie zu „Play it – Kunst und Spiel“, einem Gemeinschaftsprojekt des Arbeitskreises Kunst Suttgart.
Hier zeigt die Staatsgalerie Kunstwerke aus ihrem Bestand zum Thema Spiel und spielerischem Umgang in der Kunst und bietet mit Arbeiten, von denen einige als Meilensteine der Kunstentwicklung des 20. Jahrhunderts gelten, einen historischen Rahmen zum überwiegend aus Präsentationen der zeitgenössischen Kunst bestehenden Kunstfestival.
Zu sehen sind u.a. Werke von Marcel Duchamp, Man Ray, Hermann Finsterlin und George Maciunas.

 

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07.08.2008
Kunstklub-Sommerfest // KunstFilm/FilmKunst
An diesem Kunstklub-Donnerstag im August soll gefeiert werden!
Es geht los um 19 Uhr mit Gegrilltem und Musik vom Plattenteller von DJane Antje Géra in der wunderschönen Rotunde der Staatsgalerie.

Um 19:30 Uhr besteht die Möglichkeit sich der Expertenführung „Vom Schein und Sein der Porzellanschöpfungen des 18. Jahrhunderts - Beobachtungen an einigen Ludwigsburger Porzellanen“ mit Dr. Reinhard Jansen anzuschließen, oder alternativ um 20:00 Uhr einer Führung von Tanja Mühlbrett mit Einblicken in die Neupräsentation der Staatsgalerie „Endlich diese Übersicht.“

Mit Einbruch der Dunkelheit, also etwa gegen 21:30 Uhr, starten wir dann mit einem umfangreichen Filmprogramm unter dem Motto „Künstler im Film“ auf Monitor und Leinwand mit z.B. „Artist“(1999) von Tracey Moffat, „Fiction Artists“ (2004) von Christof Girardet und Volker Schreiner, „Playin Michael Jackson Pollock“ (2008) von Marco Schmitt und einem Überraschungsfilm von Marko Schacher!

Es wird sicher wieder ein sehr anregender und kurzweiliger Abend werden, und alle sind ganz herzlich eingeladen.

Bei schlechtem Wetter im Vortragssaal.



 

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17.07.2008
*artificial standard* - zu Gast bei der Fashionshow der Staatlichen Modeschule Stuttgart
Gesellschaft, Kultur und Underground liefern Ideen, die die Studierenden ästhetisch definieren und zu einer stimmigen Kollektion transformieren.

Ein lebendiges Mix aus Stilelementen von Streetwear bis Eleganz beschreibt das erste Thema der Kollektion. Im zweiten Thema stehen Abwehr und Protektion im Kontrast zu Weiblichkeit und Weichheit. Den Abschluss bildet schließlich ein „Tanz auf dem Vulkan“ – exzessiv, schrill und energiegeladen, mit Entwürfen voller Volumen und Opulenz.

Studierende der Staatlichen Modeschule Stuttgart arbeiten bereits seit Monaten an Idee, Entwicklung und Realisation ihrer Kollektion und schließen mit der Modenschau die viersemestrige Ausbildung zum/r staatlich geprüften Produktentwickler/in (Mode) ab.

Außerdem entsteht ein Gesamtkonzept für Raum, Choreographie, Musik und Styling. Marco Goecke, seit 2005 Hauschoreograf des Stuttgarter Balletts und freischaffend an internationalen Bühnen, ist wichtiger Partner für die Inszenierung der Show.

Weitere Show-Termine sind am 17. Juli und 19. Juli 08 jeweils um 19.00 Uhr und 21.00 Uhr.

 

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10.07.2008
Immer gut gekleidet – Von Renaissance bis Pop
... lautet der Titel der Kostümkundeführung von Catharina Wittig mit Beispielen quer durch die Kunst von Renaissance bis Pop in der Sammlung der Staatsgalerie.


 

 
03.07.2008
*Pop in motion* - Mode zwischen Kunst und Alltag
Im diesmaligen Kunstklub stehen Fragen im Mittelpunkt wie:
Wie entsteht ein modischer Look? Und wie äußern sich darin Einflüsse aus Gesellschaft, Kultur und Underground?

Nach einer Einführung mit Blick auf Impulse Andy Warhols (Catharina Wittig - M.A., Kunsthistorikerin) und auf die Entstehung einer Kollektion (Robert Herzog - Dozent für Konzeption / Gestaltung, Staatl. Modeschule Stuttgart) widmet sich eine Gesprächsrunde mit Teilnehmern aus der Mode- und Kostümszene den schon genannten und weiteren entscheidenden Fragestellungen.

Mit dabei: Ingrid Dreer (Fürst Develpoments GmbH, München, Fashion Mall), Sabine Lina Heckmann (evaw-wave, Mannheim), Robert Herzog (Staatliche Modeschule Stuttgart), Oliver Moore / Thorsten Grimm (Studio Olympia / Olympia Boutique Stuttgart) und Werner Pick (Kostümdirektor Staatstheater Stuttgart).
Moderation: Sina Teigelkötter (Journalistin, Hamburg - u.a. für Brigitte, Spiegel online, Welt am Sonntag)

Wie immer am ersten Donnerstag im Monat bietet die anschließende Kunstklub-Lounge die Möglichkeit zum weiteren Austausch, und an diesem Abend wird Even D. (Daniela Wolfer von Deutsche & Albaner) mit Minimal und Tech House für die musikalische Untermalung sorgen.


 

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19.06.2008
Skulptour in Stuttgart - Teil II
Nachdem die Skulpturen-Führung von engagierten Kunstklub-Freunden im letzten Jahr so großen Anklang gefunden hat, führen wir dieses Projekt in diesem Sommer weiter.
Geplant ist wieder ein kleiner Stadtspaziergang zu einigen Skulpturen in Stuttgart Mitte – neben Erläuterungen zu zeitgenössischen Arbeiten diesmal auch mit einem Fokus auf die württembergische und deutsche Geschichte.

So werden wir z.B. die Skulptur von Mariella Mosler auf der Verkehrsinsel der Konrad-Adenauer-Straße / Nähe Charlottenplatz ansteuern, sowie das Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. und das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Karlsplatz. Anschließend widmen wir uns dem Akademiebrunnen im kleinen Akademiegarten sowie – unter einem erweiterten Blickpunkt – der Geschichte und Gestaltung der Schlossgartenanlage.

Bei schönem Wetter schließt sich ein Picknick im Schlossgarten an, wo noch weiter erzählt und diskutiert werden kann, oder - wenn wir ein geeignetes Plätzchen finden - auch das Fussballspiel angeschaut werden kann.
Bitte selbst Decken und ein paar Snacks mitbringen! Für ein paar Flaschen Prosecco und Orangensaft wird gesorgt.
 

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05.06.2008
Was ist Pop?
Im Kunstklub am 5. Juni geht es um die multiplen Definitionen des Pop-Begriffs – changierend zwischen Theorie, Kunst und Jugendkultur.

Niemand scheint da zu einer Stellungnahmen besser geeignet als der Schriftsteller und Musiker Thomas Meinecke. 1978 gründete er mit Kommilitonen die Literaturzeitschrift „Mode und Verzweiflung“. 1980 entstand daraus die Band F.S.K. (Freiwillige Selbstkontrolle), die bis heute aktiv ist (mit Justin Hoffmann, Michaela Melián, Wilfried Petzi und seit 1990 Carl Oesterhelt). Daneben ist er Autor verschiedener Bücher, u.a. Tomboy (2000), Hellblau (2001), Musik (2004), Plattenspieler (2005) und Feldforschung (2006).

Zunächst wird Thomas Meinecke in einer Lesung seine bislang letzte Veröffentlichung „Feldforschung“ vorstellen. Im Gespäch mit Ulrich Kriest (Freier Autor, Übersetzer und Publizist, der u.a. in SPEX, Intro, Jazzthetik, Stuttgarter Zeitung, LIFT und anderen Zeitschriften veröffentlicht) wird es um die literarische Arbeit Meineckes und um Grundsätzliches zum Thema Pop Und Pop-Literatur gehen, und in der anschließenden Kunstklub-Lounge wird Meinecke dann auch noch mit einem exklusiven DJ-Set aufwarten.

„Thomas Meinecke, Mitbegründer der Band FSK, untersucht in seinen Büchern den Zusammenhang von geschlechtlicher Konstruktion und deren Niederschlag im Pop. Um all seine Theorieversatzstücke und Anekdoten unterzubringen, sind seine Figuren notwendigerweise oft schlichte Charaktermasken. Die kurzen Erzählungen in "Feldforschung" entgehen aber der Falle, zur ermüdenden Ideenliteratur zu degenerieren.“ Tobias Rapp in Deutschlandradio Kultur.

 

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15.05.2008
Zwischen Staatsporträt und Spiegelbild - Porträtgraphik aus fünf Jahrhunderten
Parallel zur Ausstellung PopArtPortraits präsentiert die Graphische Sammlung aus ihrem Bestand eine Auswahl an Meisterwerken von der Renaissance bis zur Gegenwart.

Das Spektrum der Ausstellung reicht von frühen Beispielen, etwa den Bildnissen Martin Luthers, geschaffen von Lucas Cranach d. Ä. und Arbeiten aus dem größten Porträtstichwerk Anton van Dycks bis in die gegenwärtigen Positionen der Kunst des Fotorealismus oder der Konzeptuellen Kunst.
Die dazwischen liegenden Entwicklungslinien umfassen unter anderem repräsentative, Macht demonstrierende Herrscherporträts des württembergischen Königshauses, die Selbtporträts Rembrandts und Goyas, sowie Schauspielerbildnisse von William Hogarth und Karikaturen Honoré Daumiers.
Vor allem die Kategorie der Selbstporträts spielt eine wichtige Rolle, da diese auch Zeugnis über die individuelle Befindlichkeit und die gesellschaftliche Rolle des Künstlerberufes an sich ablegen. Ein Porträt ist nicht nur eine Darstellung des Menschen, es zeigt uns über die Jahrhunderte hinweg die Entwicklung der Zivilisation. Somit ist diese Ausstellung nicht nur ein Bilderbuch der Kunstgeschichte, sondern auch ein Streifzug durch unsere Geschichte der letzten fünfhundert Jahre.

Am Donnerstag, den 15. Mai bietet der Kunstklub eine Führung durch die Ausstellung mit Catharina Wittig an.

 

 
01.05.2008
Skulpturenradweg Osterburken
Am 1. Mai führen wir das Thema der Skulpturen unter freiem Himmel weiter und zwar mit einer Kunstklub-Radtour auf dem Skulpturenradweg Osterburken im Odenwald.

Schon im Februar 2006 haben wir im Kunstklub dieses besondere Skulpturen-Projekt mit Arbeiten von Studenten der Kunstakademien Halle, Karlsruhe und Stuttgart im Rahmen des Kunstklubs vorgestellt. Der Feiertag bietet sich nun ideal an, die Arbeiten auch mal in Original vor Ort in der Natur zu sehen und zu erleben.

Aufgrund der Baumaßnahmen zwischen Adelsheim und Osterburken fällt die Entscheidung zwischen den beiden Etappenrunden nicht mehr schwer: Es geht also von Osterburken, über Hergenstadt, Merchingen, Ravenstein und Rosenberg wieder nach Osterburken. Die Tour ist 29,5 km lang. Nach dem ersten Teilstück von Osterburken nach
Hergenstadt, wo wir etwas Höhenmeter überwinden müssen, ist der Wegverlauf
ziemlich angenehm.

Auf der Tour befinden sich 9 Skulpturen und was mich besonders freut: auf unserer Tour werden uns eine Künstlerin und ein Künstler begleiten und uns somit noch ein paar zusätzliche Informationen zu dem ganzen Vorgang und ihren eigenen Arbeiten, Überlegungen und Erfahrungen geben!




 

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17.04.2008
Skulpturenterrasse der Staatsgalerie
Am 17. April starten wir mit einer Führung von Ricarda Geib und Holger Lund mit dem Schwerpunktthema des Quartals: Die 3. Dimension – Skulpturen unter freiem Himmel.

So geht es an diesem Abend um die Skulpturen im Außenraum der Neuen Staatsgalerie – zu sehen sind Werke von Ulrich Rückriem „Dolomit Skulptur“, Richard Serra „Tot“, Norbert Kricke „Raumplastik Groß.F.VI“ und anderen - sowie um interessante Details der Architektur von James Stirling.
 

 
05.04.2008
Lange Nacht der Museen (19 – 2 Uhr)
Heute Nacht wird die Staatsgalerie zur Zeitmaschine, denn die Stars und Sternchen der 50er und 60er Jahre erwachen zu neuem Leben! Anlässlich der Ausstellung „PopArtPortraits“ wird das Publikum in einem Zusammenspiel aus Filmpräsentationen, Diainstallation und „lebenden Bildern“ in diese schillernde Zeit zurück versetzt – in eine Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs und des politischen wie gesellschaftlichen Umbruchs.
Auch in der Kunst war es eine Zeit des Aufbegehrens gegen die Tradition. „Für mich gibt es keinen Unterschied zwischen Kunst und Leben“ behauptete Robert Rauschenberg, einer der Hauptvertreter der Pop-Art.
In den Filmen von Ken Russell („Pop goes the Easel“) oder in Ronan Pollès „Pop-Art & Co“ berichten einige wichtige Protagonisten der Ära über die Entstehung und das Fortwirken dieser Kunstrichtung. Und in der zeitgenössischen Videoarbeit „50.000.000 can‘t be wrong“ von Susanne Bürner wird der Betrachter durch die ekstatischen Begeisterungsstürme der Fans in den Bann gezogen – und zugleich selbst zum umjubelten Star.
Aber die Zeitreise geht noch weiter: Während der Besucher in der Sammlungspräsentation „Konzentriert! Begegnungen in der Sammlung. Kunst von 1350 bis heute“ von einer Reihe unerwarteter Kunst-Konfrontationen über die Jahrhunderte überrascht wird, kann er in der Ausstellung „Zwischen Staatsporträt und Spiegelbild – Porträtgrafik aus fünf Jahrhunderten“ einige bedeutende Persönlichkeiten näher kennen lernen, die in den szenischen Lesungen von Katja Bürkle und Johannes Fürstenau (Schauspiel Stuttgart) zum Sprechen gebracht werden. Das Spektrum reicht dabei vom Kaiser Maximilian I. über Meister der Graphik wie Rembrandt oder Goya bis zur Surrealistin Meret Oppenheim und Zeitgenossen wie Timm Ulrichs.
Nach so vielen Eindrücken geht es in der Kunstklub-Lounge entspannt weiter: Zum Abschluss lädt die Staatsgalerie im Vortragssaal zur Retro-Tanzveranstaltung mit Möglichkeit zum Engtanz. „Pop is not dead, it only smells funny“? Die Staatsgalerie tritt den Gegenbeweis an: Pop erfreut sich bester Gesundheit – und man ist sich wieder sicher: Elvis lebt!

Programm-Ablauf:
19, 20:30, 22 Uhr: Szenische Lesung mit Katja
Bürkle und Jonas Fürstenau (Staatstheater Stuttgart)
19:30-23 Uhr: Führungen durch alle Ausstellungen
19:30, 23 Uhr: Filmschau „Pop goes the Easel“
21 Uhr: Filmschau “Pop-Art & Co.”
23-2 Uhr: Kunstklub-Lounge mit Beats und
Songs aus den 60ern präsentiert vom Schallplattenunterhalter Thomas
Wiener sowie Kulinarische Köstlichkeiten vom Gast-Team und Kunstklub-Bar
Während des ganzen Abends: Lebende Bilder (mit freundl. Unterstützung der Staatlichen Modeschule)
 

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03.04.2008
Das Porträt: Eine Gattung zwischen Bildnis und Bild
Im Kunstklub am 3. April wird Prof. Andreas Beyer – lehrend an der Universität Basel und Autor des Standartwerkes „Das Porträt in der Malerei“ (2002) – in seinem Vortrag über die Bedeutungen und Aufgaben des Porträts berichten. Dabei liegt Fokus auf dem Porträt in seiner doppelten Eigenschaft als Abbild und Bild. In kaum einer anderen Gattung der Kunst scheint die Malerei so sehr auf Wirklichkeitstreue festgelegt zu sein, wie im Falle des Porträts und sich doch zugleich darin auf immer neue Weise über ihre Autonomie zu verständigen.
Anhand prominenter Beispiele aus der Geschichte der Kunst, von der Neuzeit bis heute, wird der Vortrag die Beschäftigung mit dem Antlitz als Konstante von Kunst und Literatur gleichermassen beleuchten und spannt so einen Bogen über die beiden zur Zeit in der Staatsgalerie laufenden Ausstellungen „PopArtPortraits“ und „Zwischen Staatsporträt und Spiegelbild – Porträtgraphik aus fünf Jahrhunderten“ und den weiteren, ebenfalls diesem Thema gewidmeten Ausstellungen im Kunstmuseum Stuttgart und in der Galerie Rainer Wehr.

Und wie immer am ersten Donnerstag im Monat, bietet die anschließende Kunstklub-Lounge bei Musik, Snacks und kühlen Getränken die Möglichkeit zum weiteren Austausch.
 

 
20.03.2008
PopArtPortraits
Beim nächsten Kunstklub-Termin, am 20. März um 19 Uhr, besuchen wir die neue Sonderausstellung der Staatsgalerie „PopArtPortraits“, gemeinsam mit der kuratorische Assistentin Daniela Roberts.

Mit dieser Ausstellung zeigt die Staatsgalerie Stuttgart erstmals eine umfassende Ausstellung über Pop-Art-Portraits. Zu sehen sind Werke ab den frühen 1950er Jahren bis hin zur Ausprägung des Genres als internationales Phänomen ab 1965. Bilder von Elvis Presley oder von Marilyn Monroe zählen längst zu Ikonen der Bildenden Kunst. Dennoch ist bis heute die Bedeutung des Porträts in der Pop-Art-Bewegung kaum untersucht worden. Auch der Bezug der Pop-Art als historische Antwort auf die vorausgehende Epoche der Abstraktion im massenmedialen Zeitalter ist bisher nicht ausreichend erforscht. Dies will nun die breit angelegte Schau, entstanden in Zusammenarbeit mit der National Portrait Gallery, London nachholen.
 

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06.03.2008
„Ich verändere Material, indem ich es unverändert organisiere“. On Repetition: Der Künstler Peter Roehr (1944-1968)
Der Kunstklub am 6.März 2008 ist zum 40-sten Todesjahr dem Frankfurter Konzeptkünstler Peter Roehr (1944-1968) gewidmet. Er hinterließ ein eindrucksvolles und umfangreiches Werk mit Arbeiten in verschiedenen Medien (Foto-, Text- Typo-, Objekt-, Film- und Tonmontagen), die alle dem Prinzip der Serialität folgen, so dass er in einem im weitesten Sinne auch als ein Vertreter der Pop-Art oder Minimal Art gesehen werden kann.

„Ich verändere Material, indem ich es unverändert organisiere. Jede Arbeit ist organisiertes Gebiet aus Gleichem. Weder sukzessiv noch summarisch, es gibt kein Fazit und keine Summe unter dem Strich.“ (Peter Roehr)

Bei der Werkvorstellung – exklusiv, nur am 6.3.2008 im Rahmen des Kunstklubs – werden u.a. einige Arbeiten Peter Roehrs aus dem Besitz der Staatsgalerie / Graphische Sammlung sowie der Stuttgarter Galerie Müller-Roth präsentiert, sowie einige Ton- und Filmmontagen des Künstlers.

Als Gesprächspartner und Zeitzeuge wird der Frankfurter Künstler Thomas Bayrle im Gespräch mit Marko Schacher berichten.

Die anschließende Kunstklub-Lounge bietet die Möglichkeit zur vertiefenden Betrachtung der Arbeiten sowie zum weiterführenden Gespräch bei Klängen vom Plattenteller bei kühlen Getränken und ein paar Snacks.


Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit mit der Galerie Müller-Roth, Stuttgart

Peter Roehr Gespräch und 1-Abend-Ausstellung / Peter Roehr Gespräch und 1-Abend-Ausstellung / Peter Roehr Gespräch und 1-Abend-Ausstellung / Peter Roehr Gespräch und 1-Abend-Ausstellung
 

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21.02.2008
Konzentriert! Begegnungen in der Sammlung. Kunst von 1350 bis heute - Führung Teil II
Nachdem der erste Teil der Kunstklub-Führung im Januar bei den Alten Meistern begonnen hat, wird im Zentrum der zweiten Führung mit Ute Schüler die Kunst ab Mitte des 20. Jahrhunderts bis heute stehen.

Da aufgrund der umfassenden Renovierungsmaßnahmen die Staatsgalerie vorraussichtlich noch bis Ende 2008 zu weiten Teilen geschlossen sein wird, begegnet das Museum den Einschränkungen mit dieser Neupräsentation von Kunstwerken aus der Sammlung. In den Räumen des Stirlingbaus, werden viele »Lieblingswerke« von 1350 bis heute in ungewohntem Umfeld wieder zugänglich gemacht.

 

 
07.02.2008
Das musikalische Quartett - Live-Talkrunde zu Gast im Kunstklub
Das musikalische Quartett ist eine Veranstaltungsreihe der Pop Initiative Stuttgart e.V.. Normalerweise findet es zweimonatlich in verschiedenen Stuttgarter Kunstgalerien statt. In Anlehnung an ein weitgehend unbekanntes literarisches Vorbild diskutieren vier Musikexperten LIVE über das, was wirklich zählt: Musik, Musik, Musik.

Im Rahmen des Kunstklubs präsentieren die vier Musikexperten Kompositionen und Songs aus dem Filmmusik-Genre, die ihnen besonders gelungen erscheinen. Ziel ist der Austausch, der Dialog und die Einsicht in kreative musikalische Prozesse. Filmklassiker und weniger bekannte Beispiele werden angeführt. Stilistiken spielen keine Rolle. Da die Disputanten ebenso wie die Songs aus gänzlich verschiedenen musikalischen Ecken stammen, sind kontroverse Diskussionen zu erwarten.

Teilnehmer: Jan Kopp (Komponist, Publizist), Mark Lorenz Kysela (Komponist, Musiker), Jörk Scheller (Journalist, Autor, Musiker) und Martin Schüttler (Komponist).
Moderator: Peter Daners

Eine Veranstaltung der Pop Initiative Stuttgart e.V. in Kooperation mit der Staatsgalerie.
Mit Dank an Mario Strzelski,
Deck / Galerie für aktuelle Kunst, Stuttgart

 

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17.01.2008
Konzentriert! Begegnungen in der Sammlung. Kunst von 1350 bis heute
Führung durch die aktuelle Sammlungspräsentation.

Da aufgrund der umfassenden Renovierungsmaßnahmen die Staatsgalerie vorraussichtlich noch bis Ende 2008 zu weiten Teilen geschlossen sein wird, begegnet das Museum den Einschränkungen mit dieser Neupräsentation von Kunstwerken aus der Sammlung.

In den Räumen des Stirlingbaus, werden viele »Lieblingswerke« von 1350 bis heute in ungewohntem Umfeld wieder zugänglich gemacht.
 

 
20.12.2007
„Es ward ein Kind geboren...“
zum Abschluss des Jahres und als Einstimmung auf die Weihnachtsfeiertage findet am 20. Dezember eine Führung mit Judith Welsch-Körntgen zu Weihnachtsdarstellungen und dem Einfluss apokrypher und alttestamentlicher Texte auf deren Bildsprache statt.

Anschließend: Glühwein und selbst gebackene Plätzchen in der Rotunde!
 

 
13.12.2007
Transkription - Vorstellen & Nachschauen
Besuch der Ausstellung "Heimspiel auswärts" der Klasse Prof. Uli Cluss (Kommunikationsdesign/Staatl. Akademie der Bildenden Künste Stuttgart) und Vorstellung des Projekts „Transkription“ im 'Römer' - den Aktionsräumen der Akademie Solitude in der Römerstr. 2, Stuttgart Süd.

Das Ausstellungsprogramm (10. - 15.12., 16–22 Uhr) fokussiert zwei Themen: Einerseits die Kooperation von Kommunikationsdesignern mit anderen Disziplinen. Andererseits den Transfer von Inhalten und Nachrichten von einem Medium in ein anderes.
An jedem Abend der Ausstellungswoche gibt es ein besonderes Programm.

Der Schwerpunkt des Kunstklub-Abends liegt auf der Vorstellung des Projekts A=B (Transkription). Dies entstand 2007 als ein Gemeinschaftsprojekt von Malerei- und Kommunikationsdesignstudenten der ABK. Initiiert von Harald Braun (leitete 2006/2007 die Klasse für Malerei in der Nachfolge Dreyer) und Uli Cluss (Professor für Kommunikationsdesign und Leiter des Instituts für Buchgestaltung und Medienentwicklung).

Das Thema Transkription verbindet beide Studiengebiete ganz selbstverständlich und im Austausch der Klassen entwickelte sich daher seit Frühjahr 2007 der Plan, dieses Phänomen klassenübergreifend zu bearbeiten.
Startsignal bildeten die Reden von Harald Braun am 9. und 10. Mai 2007 im früheren Festsaal der alten Staatsgalerie. Beide der ca 20-minütigen Reden vor 40 bis 50 Studenten behandelten in Abwandlungen das Thema Transkription und wurden sowohl fotografisch als auch in Ton- und Videoaufnahmen dokumentiert.
Aus den anschließenden regelmäßige Treffen der Klassen kristallisierte sich eine Gruppe von vier Designern heraus, die das Konzept zu einer Publikation entwickelten, das die Reden und Arbeiten von zehn Künstlern vereint

 

 
06.12.2007
Conceptual Paradise – There is a place for sophistication
Filmpräsentation des dokumentarischen Filmessays „Conceptual Paradise“ 2006, 110 min., engl./dtsch. OV).

„Für seinen künstlerischen Dokumentarfilm hat der Künstler Stefan Römer vier Jahre lang zahlreiche Interviews mit international herausragenden KünstlerInnen und KunsttheoretikerInnen geführt. (...) Stefan Römer entwickelt mit den KünstlerInnen vor der Kamera eine intellektuelle Auseinandersetzung, die in Form einer spezifischen filmischen Reflexionsweise Aufschluss über Aspekte der zeitgenössischen Kunst gibt.

Im Zentrum des Films stehen sowohl die Konzeptkunst der sechziger und siebziger Jahre als auch konzeptuelle Strategien der Gegenwart. Eindrucksvolle Pesönlichkeiten wie etwa John Baldessari, Daniel Buren, Valie EXPORT, Dan Grahm, Hans Haacke u.v.m kommen zu Wort.

Mit dem Film evoziert Stefan Römer die Diskussionen, die die »Conceptual Art« in den 1960er Jahren entstehen ließ und die einige der relevantesten Fragestellungen für die zeitgenössische Kunst entwickelt haben. Dabei ist auch die Geschichte dieser Kunst von Kämpfen um Repräsentationsstrategien und Hegemonien gezeichnet.

In den Diskussionen um die künstlerischen Ideen zwischen den KünstlerInnen und KunsttheoretikerInnen wird eine kulturpolitisch wichtige Auseinandersetzung lebendig.“ (aus dem Pressetext der Homepage des Künstlers)

Stefan Römer ist an dem Abend selbst anwesend und steht für Fragen zur Verfügung.

Anschließend – wie immer am ersten Donnerstag im Monat – Kunstklub-Lounge mit Musik, kühlen Getränken und Snacks.

 

 
05.12.2007
Stan Douglas. Past Imperfect. Werke 1986-2007 / Teil 3
Schon 2 Führungen hatte der Kunstklub in der umfangreichen Ausstellung des kanadischen Künsters Stan Douglas – je eine in der Staatsgalerie und eine im Württembergischen Kunstverein.

Da das Interesse groß und der Ausstellungsteil im Württembergischen Kunstverein mit 10 Videoarbeiten der wesentlich größere ist (insg. 14 Film- und Videoinstallationen sowie
über 120 Fotografien), hat sich der Kurator Hans Christ bereit erklärt, am 5. Dezember noch einmal zu führen.

 

 
15.11.2007
Will Grohmann - Wegbereiter der Moderne
„Die Kunst und Ihre Kriterien“ lautet das Motto des Quartals, und im Rahmen dessen ist der Kunstklub am Donnerstag den 15.11.2007 dem Archiv des Kunstkritikers Will Grohmann (1887-1968) gewidmet, dessen Frau der Staatsgalerie schon kurz nach seinem Tod seine umfangreiche Bibliothek und schriftlichen Nachlass zukommen lies.

Mit rund 6.000 Kunstbänden, Katalogen und wertvollen Kunstzeitschriften – v.a. zur Klassischen Moderne und mit den Schwerpunkten in den Bereichen Deutscher Expressionismus, Novembergruppe, Bauhaus und französische Moderne – erhielt die Staatsgalerie einen bedeutenden Zuwachs ihrer Bibliotheksbestände.
Den Kernbestand des Archivs bildet jedoch der schriftliche Nachlass, in dem sich u.a. seine umfangreiche Korrespondenz mit Künstlern befindet, darunter Konvolute von Baumeister, Feininger, Kandinsky, Klee, Kirchner, Schlemmer, Schmidt-Rottluff u.v.a. und seine Antwortbriefe.

In einer speziellen Führung im Archiv der Staatsgalerie wird Catharina Wittig den Kunstkritiker Will Grohmann und sein Archiv vorstellen und der Sprechkünstler Peter Gorges wird aus einigen Briefen lesen.

 

 
01.11.2007
Was gute Kunst ausmacht - Über heutige Kriterien von Kunst
„Was ist gute Kunst?“
So lautet der Titel des von Wolfram Völcker in diesem Jahr herausgegebenen Buches.

Wahrscheinlich hat sich jeder, der sich für Kunst – insbesondere auch für zeitgenössische Kunst – interessiert, schon mal gefragt „Woran liegt es eigentlich, dass bestimmte Kunstwerke gut oder schlecht, teuer oder wertlos sind?“

Dass die Frage nach den Kriterien heutiger Kunst derzeit von besonders großem Interesse ist zeigt sich auch darin, dass in diesem Jahr gleich mehrere Bücher zu diesem Thema erschienen sind.

Wolfram Völcker ist Galerist, Publizist und Initiator der Kunstmessen „Berliner Liste“ und „Liste Köln“. In seinem Buch hat er die Statements von zwölf renommierten KuratorInnen und Museumsleuten zusammengebracht, die hier ihre Maßstäbe offen legen und diskutieren, wie Qualität von Kunstwerken beurteilt werden kann.


Im Kunstklub am 1. November ist Wolfram Völker gemeinsam mit 2 Autoren des Buches – Katja Albers (Videoforum, Neuer Berliner Kunstverein) und Andreas Schalhorn (Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin) – eingeladen dieses Thema noch einmal zu diskutieren.
Moderiert wird das Gespräch von Susanne Kaufmann, Kulturredakteurin des SWR.

Und wie immer gibt es in der anschließenden Kunstklub-Lounge die Möglichkeit bei ein paar Snacks, kühlen Getränken und guter Musik vom Plattenteller und CD – diesmal von DJ Jaywalk - weiter zu reden und zu diskutieren.

 

 
18.10.2007
Stan Douglas. Past Imperfect. Werke 1986-2007 / Teil 2
am 18.10.2007, um 19 Uhr findet der zweite, vertiefende Teil der Kunstklub-Führung durch die umfassende Werkschau des kanadischen Künstlers Stan Douglas im Württembergischen Kunstverein statt, nachdem wir am 20.09. den ersten Teil der gemeinsamen Präsentation in der Staatsgalerie angeschaut haben.

Im Württembergischen Kunstverein ist der größere Teil der Ausstellung mit 10 der insgesamt 14 präsentierten Video- und Filminstallationen und vielen Fotoarbeiten zu sehen.

„Mit seinen Ensembles aus audiovisuellen Installationen, Set- und Standortfotografien nähert sich Douglas einem bestimmten gesellschaftlichen Phänomen immer gleich aus mehreren, künstlerisch höchst unterschiedlichen Richtungen an. Es geht ihm nicht darum, die Dinge auf den Punkt zu bringen, sondern sie vielmehr über Umwege, Schleifen und Verästelungen aufzubrechen und dabei unerwartete wie überraschende Perspektiven auf Wirklichkeit zu schaffen.“ (aus dem Einführungstext / Württembergischer Kunstverein)

Der Kurator Hans D. Christ wird durch die Ausstellung führen und anschließend für ein Gespräch zur Verfügung stehen.
 

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04.10.2007
„Künstlertreff Bubenbad“ – Zu Gast in der Kunststiftung Baden-Württemberg
Die Kunststiftung Baden-Württemberg feiert ihr 30-jähriges Bestehen in einer Doppelausstellung mit der Galerie Valentin unter dem Motto „Avantgarden im Gänsheideviertel Stuttgart – Willi Baumeister und sein Kreis / Stipendiaten der Kunststiftung“.
Während die Ausstellung in der Galerie Valentien den Schwerpunkt auf die Zeit und Künstlerfreunde um Willi Baumeister legt (Willi Baumeister zog 1945 gleich in das Haus neben der Kunststiftung und richtete zwei Häuser weiter sein Atelier ein), präsentiert die Kunststiftung zeitgenössische Arbeiten von ehemaligen Stipendiaten, die sich aus heutiger Sicht mit Themen wie Künstlerhaus, Künstlerfreundschaft, Genius loci etc. beschäftigen. Beteiligt sind: Andreas Bär, Herbert Egl, Filderbahnfreundemöhrigen FFM, Ulrich Genth und Heike Mutter, Ragani Haas, Philip Metz, Rock & Bluse, Albrecht Schäfer und Alexander Schikowski.
Anlässlich des Jubiläums besuchen wir am 4. Oktober den Ausstellungsteil der Kunststiftung. Im Gespräch legt die Geschäftsführerin Petra von Olschowski die vielschichtigen Aufgaben und Kriterien der Kunststiftung dar. Außerdem sind einige der Künstlerinnen und Künstler an dem Abend anwesend um ihre Arbeiten zu erläutern und Fragen zu beantworten.
Anschließend: Kunstklub-Lounge beim MC o.T. (MotoradClub ohne Titel). Andreas Bär hat mit seinen Freunden im Schuppen der Kunststiftung eine Bar eingebaut und ihr „temporäres Clubheim“ eigerichtet.

 

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20.09.2007
Stan Douglas. Past Imperfect. Werke 1986-2007
Am 14.09.2007 wurde in einer gemeinsamen Präsentation der Staatsgalerie Stuttgart mit dem Württembergischen Kunstverein die erste umfassende Werkschau des kanadischen Künstlers Stan Douglas mit 14 Video- und Filminstallationen sowie über 120 Fotografien eröffnet.

„Kein anderer Künstler vermag es, wie Douglas auf gleichermaßen sinnliche wie intellektuelle Weise die Erfahrungsräume des Kinos, Fernsehens und Museums zu erweitern. Im Rückgriff auf die geistigen, kulturellen und ideologischen Traditionen der Moderne stellen seine Werke eine kritische Revision der westlichen Geschichte und Gegenwart dar. Es ist das Scheitern der modernen Utopien, um das seine Arbeiten immer wieder kreisen. ... Das scheinbar Unvereinbare wird in Beziehung zueinander gesetzt und durch die besondere Art und Weise, in der Douglas sich der audiovisuellen Medien bedient, zur offenen, mehrdeutigen Erzählung.“ (aus dem Einführungstext)

Im Rahmen des Kunstklubs findet am kommenden Donnerstag, den 20.09. um 19.00 Uhr, eine erste Führung mit Peter Holl durch den Ausstellungsteil in der Staatsgalerie statt, um dann am 18.10. das Thema mit einer zweiten Führung durch die Präsentation im Württembergischen Kunstverein und anschließendem Gespräch mit den Kuratoren Iris Dressler und Hans D. Christ zu vertiefen.

 

 
15.09.2007
ART-Alarm
Am 15. und 16.09. findet der 8. Stuttgarter Galerienrundgang statt, und der Kunstklub ist mit dabei!
D.h. wir treffen uns am Samstag den 15.09. um 13 Uhr in der Galerie Michael Sturm in der Werastraße 24, wo an diesem Tag auch die Ausstellung von Dorothea Schulz eröffnet wird.
Von dort geht es weiter – mit dem Rad oder auch zu Fuß – zum Deck – Galerie für aktuelle Kunst in der Sonnenbergstraße, in der textile Objekte von Sybille Hotz präsentiert werden, und im Anschluss daran zur Galerie Wehr in der Alexanderstraße, wo Arbeiten von Philip Loersch zu sehen sein werden.

Aber spätestens danach braucht man ein Fahrrad, oder ein sonstiges Verkehrsmittel, um zur Galerie Hauff in die Paulinenstraße zu gelangen, in der zur Zeit eine Ausstellung von Josephine Meckseper zu sehen ist, sowie um sich an- und abschließend von dort weiter zum Galerienhaus in der Breitscheidstraße zu bewegen.
Das Galerienhaus setzt sich aus drei Galerien zusammen, in deren gemeinsamen Vernissage einen Tag zuvor die neuen Ausstellungen eröffnet werden. So werden in der Galerie Merkle Malereien und Zeichnungen von Ruth Baumann zu sehen sein, in der Galerie Naumann Malereien und Objekte von Klaus Martin Treder und in der 14-1 Galerie in der Ausstellung shouf! shouf! Zeichnungen und Diverses von Katrin Ströbel.

 

 
06.09.2007
Mythos Amerika. Die Faszination der Künstler für die Neue Welt
Die Entdeckung Amerikas, die „Neue Welt“ und der Wilde Westen erleben derzeit in vielen Kunstausstellungen, aber auch in der Populär-Kultur eine Art Wiederentdeckung.
Worin liegt die Faszination, die dieses Land immer wieder bei amerikanischen wie deutschen Künstlern in Vergangenheit und Gegenwart auslöst und wie äußert sich diese in deren künstlerischen Ausführungen?

Diesen Fragen widmet sich der Dialog im Kunstklub am kommenden Donnerstag ab 19 Uhr zwischen Andreas Baur (Leitung Villa Merkel / Bahnwärterhaus Esslingen, u.a. Kurator von: Brave Lonesome Cowboy. Der Mythos des Westerns in der Gegenwartskunst – oder: John Wayne zum 100. Geburtstag) und Christofer Conrad (Kurator Staatsgalerie Stuttgart, Ausstellung: Neue Welt. Die Erfindung der amerikanischen Malerei).

Nach einer kurzen Einführung vor Originalen in der aktuellen Ausstellung „Neue Welt. Die Erfindung der amerikanischen Malerei“ wird das Gespräch in der entspannten Atmosphäre der Kunstklub-Lounge fortgeführt.
Und wie immer am 1. Donnerstag im Monat kann danach noch bis 24 Uhr bei guter Musik und kühlen Getränken weiter diskutiert und debattiert werden.

 

 
16.08.2007
Body-Check
Was vermag Skulptur heute? Was ist das Eigene von Bildhauerei im Vergleich zu anderen künstlerischen Ausdrucksweisen?
Diese Fragen hat der Kurator Matthias Winzen dem Ausstellungskonzept für die 10. Triennale Kleinplastik in Fellbach zugrunde gelegt!

1980 begründet, gehört die im Turnus von drei Jahren wiederkehrende Triennale Fellbach zu den wichtigen Foren für zeitgenössische Kunst, die sich durch profilierte Kuratoren einen Ruf im Kunstgeschehen erobert hat. Zum 10. Jubiläum sind von 23. Juni bis 23. September 2007 in der Alten Kelter Skulpturen von über 50 internationalen Künstlern zu sehen.

Im Rahmen von 'Kunstklub on tour' besuchen wir am kommenden Donnerstag, den 16.08.2007, die 10. Triennale in Fellbach.
Nach einer Führung durch die Ausstellung mit dem Kurator Matthias Winzen und der Projektleiterin Nicole Fritz stehen die beiden noch für weitere Fragen zur Verfügung.

 

 
02.08.2007
Das Kunstklub-Sommerfest
Am 02. August ab 19.00 Uhr startet das Kunstklub-Sommerfest!
Mit chilliger Musik von Zbikbeat, Gegrilltem und kühlen Getränken lädt der Kunstklub in die Rotunde der Staatsgalerie ein.
Hier trifft man sich zum plaudern, entspannen oder aber auch zu einem abendlichen Besuch ins Museum - sei´s auf eigene Faust oder mit einer der beiden Kurzführungen um 19.30 Uhr und 20.30 Uhr in die gerade eröffnete Ausstellung „Neue Welt – Die Entdeckung der amerikanischen Malerei“.


Mit Einbruch der Dunkelheit, also gegen 21.30 Uhr, startet dann die Filmpräsentation von „Absolute Wilson“ (D / USA 2006, DVD, 105 min, OmU) – ein Film von Katharina Otto-Bernstein über den amerikanischen Theatermacher und Künstler Robert Wilson (geb. 1941). Fünf Jahre lang begleitete die Hamburger Filmemacherin den Regisseur, Maler, Designer und Bühnenbildner mit der Kamera. Entstanden ist das spannende Portrait eines Künstlers, der mit seinen bahnbrechenden Inszenierungen, wie z.B. „Einstein on the Beach“ (1976, mit Musik von Philip Glass) oder „Black Rider“ (1988) – die Theaterwelt revolutioniert hat.

Zugleich ist dieser Film der erste von drei Filmpräsentationen die im August im SommerKunstkKino in der Rotunde der Staatsgalerie ihre Stuttgarter Premiere feiern:


9. August, 21.30 Uhr: Der Photograph
D 2006, 134 min

Ein Film von Jürgen Heiter über den Künstlerphotographen Benjamin Katz.

Der Filmemacher Jürgen Heiter porträtiert mit digitaler Kamera den Photographen Benjamin Katz, der wiederum analog Bildermacher wie z.B. Georg Baselitz, Rosemarie Trockel, Jonathan Meese oder Jan Hoet porträtiert.
Der Essayfilm kreist um die Arbeit des Künstlerphotographen. Gewissermaßen mit ‚Katz’schen Mitteln“ des aufmerksamen Nichvorhandenseins entwickelt sich in 20 Filmsequenzen ein Portrait des Photographen, und reflektiert ohne dramatische Zuspitzung das Wechselspiel von Abwesenheit, Präsenz und Sichtbarmachung im Abbildungs- bzw. Darstellungsprozess.

Mit: Benjamin Katz, Georg Baselitz, Blank = Rüdiger Carl, Oliver Augst, Christoph Korn, B. Johannes und Anna Blume, Jan Hoet, Ora Katz, Walther König, Markus Lüpertz, Jonathan Meese, Werner Nekes u.v.a.



30.August, 21.30 Uhr: Drawing Restraint 9
Japan / USA 2005, OF, 35mm, 135 min., FSK ab 18

Ein opulenter Experimentalfilm von Matthew Barney.

Schon in seinem Cremaster Cycle hat Matthew Barney eine einzigartige, völlig neue filmische Welt entworfen. Dies führt er in seinem neuesten Werk „Drawing Restraint 9“ (2005) fort. Auf einem japanischen Walfangschiff gedreht, wartet der Film mit einer Fülle an suggestiven Bildern auf.
Neben dem Künstler selbst ist die isländische Sängerin Björk, die auch den Soundtrack komponiert hat, in einer Hauptrolle zu sehen.





 

 
19.07.2007
7. Internationale Foto-Triennale Esslingen
Bereits seit 1998 widmen sich die Galerien der Stadt Esslingen mit der Internationalen Foto-Triennale systematisch in ihren jeweils thematisch angelegten Ausstellungen der Gegenwartsfotografie. Das zentrale Thema in diesem Jahr ist die Untersuchung von Fragen zur Identität und Konstruktion von Identität, was im Zeitalter der Globalisierung durchaus als ein Unterfangen mit Hindernissen erscheint. Vor dem Hintergrund eines mehr und mehr an Verlässlichkeit einbüßenden Begriffs von Heimat rückt daher der Aspekt polyvalenter Identitäten in den Fokus.

Außerdem sind neben internationaler Fotografie in Länderschwerpunkten Beispiele künstlerischer Positionen aus Mexiko und Südafrika zu sehen.
Nach einer Führung durch die Ausstellung mit Andreas Baur – dem Direktor der Galerien – und seiner Assistentin Bettina Besler, stehen die beiden für weitere Fragen zur Verfügung.
 

 
18.07.2007
Fotosommer 2007
Bereits zum vierten Mal findet von Juni bis Oktober das Festival für aktuelle Fotografie - der FOTOSOMMER STUTTGART - statt, und bietet damit erneut einen umfassenden Überblick über die aktuellen Tendenzen in der zeitgenössischen Fotografie und Fotokunst.

Am Mittwoch (!) den 18.07. um 19.00 Uhr besucht der Kunstklub dessen Hauptausstellung im Württembergischen Kunstverein, in der von einer internationalen Jury unter 661 Einsendungen 31 ausgewählte Arbeiten präsentiert werden, und am vergangenen Samstag (30.06.) drei Preisträger im Rahmen der Ausstellungseröffnung mit dem Südwestbank FOTOSOMMER Award ausgezeichnet wurden.
Die Hauptausstellung zeigt einen Überblick über die aktuelle Fotografie in einem breit angelegten Spektrum von künstlerischen und dokumentarischen Positionen bis hin zu Arbeiten aus der angewandten Fotografie.

In Anschluss an eine Führung durch die Ausstellung, steht Wiebke Ratzeburg - Geschäftsführerin des Fotosommers - zum vertiefenden Gespräch und für weitergehende Fragen zur Verfügung.

 

 
05.07.2007
... und grüßen Sie mir die Welt / fotografierte Heimaten
Mit diesem Briefzitat von Heinrich Heine ist das große Ausstellungsprojekt der KulturRegion Stuttgart überschrieben, in dem vom 24.06. bis 23.09.2007 anhand von 23 Ausstellungen in 18 Städten das Thema „Heimat und Identität, Positionen zeitgenössischer Fotografie“ untersucht wird. (weitere Informationen unter: www.kulturregion-stuttgart.de)

Heimat ist ein Begriff, mit dem sehr unterschiedliche, zum Teil auch gegensätzliche Bedeutungen und Assoziationen verbunden werden. So erläutert die Projektleiterin des Foto-Projekts der KulturRegion Stuttgart Wiebke Trunk, dass die herkömmliche Auffassung von Heimat und Identität oftmals ungenau und v.a. gefühlsbeladen ist, „sodass bis heute wirksam die Gefahr von Ausschlüssen in einer Gesellschaft existiert. Gerade angesichts der Globalisierung und den damit verbundenen differenzierten Fragen zu Integration und kultureller Identität wäre es absurd eine ausschließlich traditionelle Ausrichtung der Begriffe aufrechtzuerhalten.“
Insofern ist die Ausstellungsreihe aktueller künstlerischer Fotografie als politische Auseinandersetzung zu verstehen, die die Impulse künstlerischer Arbeit nutzen möchte, um brisante gesellschaftspolitische Probleme zu diskutieren.

Nachdem auch die bundesweite junge Kunstnacht am 1. Juni unter dem Motto Heimat:Museum stand, wird im Kunstklub am 5. Juli das Ausstellungsprojekt der KulturRegion Stuttgart vorgestellt und in der anschließenden Gesprächsrunde über die vielschichtigen Aspekte des Heimatbegriffs diskutiert.

Bei der Gesprächsrunde im Kunstklub mit dabei sind:
die Initiatorinnen des Projekts Karin Hanika (Geschäftsführung KulturRegion Stuttgart) und Wiebke Trunk (Projektleitung „... und grüßen Sie mir die Welt / fotografierte Heimaten“),
Winfried Stürzl (Kurator „Fokus 0711 – Heimweh“ / Fotokunst aus Stuttgart),
die Bremer Fotografin Andrea Lühmann, die mit ihrem Kunstprojekt „Jugendliche Heimat in der Stadt“ innerhalb des Gesamtprojekts in Ditzingen vertreten ist,
und der Stuttgarter Veranstalter, Autor und DJ Andreas Vogel.

Die Gesprächsleitung hat die Kuratorin Elke aus dem Moore.

In der anschließenden Kunstklub-Lounge erwartet uns ein Musikprogramm der MONTAGEGRUPPE. (Andreas Vogel ist u.a. Mitbegründer der Vereinigten Hüttenwerke, die sich in musikalischer Form mit dem Thema Stadt und Heimat auseinandersetzen. (siehe auch: http://www.staatstheater.stuttgart.de/oper/spielplan/a_z.php?id=14)

 

 
21.06.2007
Skulpturen in Stuttgart
Geplant ist ein kleiner Stadtspaziergang zu einigen Skulpturen in Stuttgart Mitte und die Erläuterungen geben engagierte Kunstklub-Freunde.*

So werden wir z.B. die Skulptur von Per Kirkeby am Haus der Abgeordneten ansteuern, kleinere und größere skulpturale Aushöhlungen und –formungen von Micha Ullmann, Astride Maillol, Werner Pokorny u.a. auf dem kleinen und großen Schlossplatz besprechen, sowie das Stadtzeichen 69/74 von Otto Herbert Hajek.

Bei schönem Wetter – worauf wir natürlich sehr hoffen – schließt sich ein Picknick im Schlossgarten an, wo noch weiter erzählt und diskutiert werden kann. - Bitte selbst Decken und ein paar Snacks mitbringen! Für ein paar Flaschen Prosecco und Orangensaft wird gesorgt.


 

 
07.06.2007
Im Fokus: Andy Warhol
... unter diesem Motto geht es gleich am 7. Juni weiter mit dem spannenden Kunstklub-Programm.

Wir beginnen um 19 Uhr mit einer Führung zu Graphiken und Gemälden Andy Warhols in "Andy Warhol und die Minimal Art".
Zum 20. Todestag von Andy Warhol (1928–1987) zeigt die Staatsgalerie Stuttgart rund 40 Graphiken und Gemälde des Pop-Art-Künstlers aus ihrem Sammlungsbestand. Neben Warhols wohl berühmtesten Werkserien von "Marilyn" und den "Campbell‘s Soup"-Dosen, sind auch seine Porträts von "Jackie" Kennedy und "Liz" Taylor zu sehen, die ebenfalls zur Reihe seiner Bildnisse von oberflächlich glamourösen Superstars gehören, sowie der Siebdruck des "Electric Chair", der inhaltlich an die morbide Thematik der Starporträts anschließt.
Außerdem werden bedruckte Papiertüten gezeigt, die Warhol in den 60er Jahren auflagenhoch produzierte, die aber aufgrund ihrer Fragilität nur äußerst selten ausgestellt werden. Als eines der wenigen Gemälde von Warhol wird "Peach Halves" präsentiert, das mit dem Motiv der Konservendose thematisch die "Campbell‘s"-Seriendrucke vorwegnimmt.

Ebenso wie bei der Kunstklub-Führung zu "Oberfläche und Wiederholbarkeit" wird auch am 7. Juni Marion Bornscheuer, die Kuratorin der Ausstellung, die Führung übernehmen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Gegen 20 Uhr geht´s dann im Vortragsaal weiter mit einem Vortrag von Hubertus Butin (Kunsthistoriker, Köln) zu „Andy Warhol im Bild – Selbstportraits und Selbstdarstellungen“. - Andy Warhols Erfolg, Ruhm und Einfluss basieren nicht allein auf seinen berühmten Bildern mit Motiven aus der Konsum- und Medienwelt. Dass ihm sowohl innerhalb als auch außerhalb der Kunstwelt der Status eines glamourösen Stars, ja einer mythischen Kultfigur zukommt, scheint ganz maßgeblich in der Inszenierung seiner Person und ihrer öffentlichen medialen Präsenz begründet zu sein. Dazu gehören seine künstlerischen Selbstportraits und ebenso seine Selbstdarstellungen in Katalogen, Zeitschriften, Filmen, Videoclips und in Werbeanzeigen. Wie sehr all diese Bilder von Warhol weitgehend strategisch als Mittel der eigenen Imagebildung eingesetzt worden sind, wird in dem Vortrag anhand von zahlreichen Bildbeispielen aufgezeigt und reflektiert.

Aber damit nicht genug!
In der anschließenden Kunstklub-Lounge geben Cornelia und Holger Lund – die Macher der Stuttgarter Mediengalerie fluctuating images e.V. eine musikalische Preview zu ihrem Projekt "Exploring Party – Party als Kunst. Von Warhols EPI bis heute", das vom 16. – 23. Juni im Württembergischen Kunstverein zu sehen sein wird.
"Exploring Party" geht der Geschichte der Party als experimentellem künstlerischem Format nach. Ausstellung, Vorträge, eine Grafikinstallation und drei multimediale Live-Performances bieten Auseinandersetzungen mit dem Thema Party als Kunst. Eine besondere Rolle spielt dabei die Musikvisualisierung per Video. (16. – 23.6. im WKV)

 

 
01.06.2007
Junge Kunstnacht - Heimat:Museum
am 1. Juni, ab 20 Uhr ist es soweit: Die Staatsgalerie steht eine Nacht lang ganz im Zeichen von flammendem Herz und prosaischer Kartoffel. Denn der Kunstklub feiert unter dem Motto "Heimat:Museum" die erste Junge Kunstnacht, gemeinsam mit neun weiteren großen deutschen Museen.

Mit einer Sprech-Performance rund um Kunst, Kartoffeln und andere spannende Beziehungen startet das Programm der Kunstnacht um 20.45 Uhr. Um 21 Uhr greift die Stuttgarter Visual Sound Performance Gruppe zenit & nadir ins Geschehen ein, mit einem eigens für vier leerstehende Räume der alten Staatsgalerie konzipierten Set. Für alle Langschläfer, Spätkommer und Wiederholungstäter werden Sprech- und Sound Performances jeweils im Stundentakt wiederholt.

Wem live nichts sagt, der kann sich an das nächtliche Filmprogramm im Vortragssaal halten: Um 21 Uhr beginnt "Der blaue Affe", ein Abschlussfilm der Filmakademie Ludwigsburg mit Matthias Schweighöfer und Esther Zimmerling in den Hauptrollen; um 22.30 Uhr zeigen wir "Die Bewohner der Eremitage", ein Film über das Leben hinter den Museumskulissen.

Für alle die mehr über die Kunst in der Staatsgalerie wissen wollen, gibt es ab 20:30 - 24 Uhr immer wieder Themenführungen durch die aktuellen Ausstellungen - von Andy Warhols Pop Art bis zur Grafik des 16. Jahrhundert.

Ab 23 Uhr verwandelt dann das DJ / VJ-Team Inverse Cinematics und R:A:U:L das Foyer in eine Partyzone. Es darf getanzt werden!



Die Bundesinitiative "Junge Freunde Kunstmuseen"

Während das Interesse für junge, aktuelle Kunst boomt, haben Kunstmuseen und die sie unterstützenden Vereine oft mit fehlendem Nachwuchs zu kämpfen. Das hat vermutlich viel mit noch immer bestehenden Vorurteilen zu tun: Museen gelten oft als elitär und verstaubt – also langweilig.

Aber Besucherinnen und Besucher des Kunstklubs wissen: Museen sind Orte, die uns in unseren Seh- und Denkgewohnheiten herausfordern. In denen man neue Dinge erfahren und in denen man gemeinsam Spaß haben kann.
Initiativen wie den Kunstklub gibt es an vielen deutschen Museen. Sie haben sich in der Bundesinitiative "Junge Freunde Kunstmuseen" zusammengeschlossen. Am 1. Juni stellen sie sich unter dem Motto "Heimat:Museum" gemeinsam vor. In einer städteübergreifenden Kunstnacht, an der Museen in Bielefeld, Chemnitz, Frankfurt, Halle, Hamburg, Hannover, Köln, Mannheim, Stuttgart und Wolfsburg teilnehmen.

Aber das ist erst der Anfang! Die Jungen Freunde Kunstmuseen werden bundesweit zu gemeinsamen und besonderen Besuchen aktueller Kunstprojekte einladen – wie etwa zu den skulpturprojekten münster 07, zur documenta 12 in Kassel oder auch zum Artforum Berlin - und damit immer wieder Gelegenheit zum Auf- und Ausbau des neuen Netzwerkes bieten.
 

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17.05.2007
Oberfläche und Wiederholbarkeit
Unter dem Titel „Andy Warhol und die Minimal Art“ sind anlässlich des 20. Todesjahres von Andy Warhol (1928–1987) seit Ende April im Steibbau der Staatsgalerie rund 40 Graphiken und Gemälde des berühmten Pop Art-Künstlers präsentiert und Arbeiten seiner zeitgenössischen Vertreter der Minimal Art gegenübergestellt. Damit veranschaulicht die Staatsgalerie die Gegensätze, aber auch Verwandtschaften der wichtigsten künstlerischen Positionen im Amerika der 1960er Jahre.

In der Themenführung im Kunstklub am Donnerstag, den 17. Mai erläutert uns Marion Bornscheuer, die Kuratorin dieser Sammlungspräsentation, das Prinzip von Oberfläche und Wiederholbarkeit v.a. an den Vertretern der Minimal Art Donald Judd, Carl Andre, Robert Ryman und Ad Reinhardt.

 

 
03.05.2007
Die junge Generation der KunstVereinsLeitung
... es könnte auch heißen „Die junge Kuratoren-Generation“ – diesem Thema ist der Kunstklub am kommenden Donnerstag gewidmet.

So fand im letzten und Anfang diesen Jahres gleich in mehreren deutschen Kunstvereinen, Künstlerhäusern und ähnlichen Institutionen ein Wechsel in der künstlerischen Leitung statt – ebenso geschehen im Künstlerhaus Stuttgart, im Badischen Kunstverein, Karlsruhe und in den Kunst-Werken, Berlin zum Januar 2007.
Am 3.5. sind daher Axel John Wieder vom Künstlerhaus Stuttgart und Anja Casser vom Badischen Kunstverein eingeladen, sich, ihre Institution sowie ihre Ideen und Pläne für zukünftige Ausstellungen und Projekte vorzustellen.

Die anschließende Gesprächsrunde unter der Leitung von Nicole Fritz (Cokuratorin der Triennale der Kleinplastik 2007 in Fellbach) bietet die Möglichkeit zum vertiefenden und erweiterten Austausch über die angesprochenen Themen, die natürlich gerne auch noch in der Kunstklub-Lounge bei kühlen Getränken und Musik von DJ Michael Paukner, alias Pauki, weitergeführt werden können.

 

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19.04.2007
Nutzen und Schönheit - Deutsche Zeichnungen vom Mittelalter bis zum Barock
Nachdem die Besucher des Kunstklubs am 5. April mit den Passionsdarstellungen schon einen ersten Einblick in die Ausstellung "Nutzen und Schönheit – Deutsche Zeichnungen vom Mittelalter bis zum Barock" erhalten haben, wird dieser in der Führung von Peter Holl, der selbst Zeichner und Maler ist, am 19. April noch vertieft werden.

Die Ausstellung bietet einen Überblick über deutsche Zeichnungen vom Spätmittelalter bis zum Barock und veranschaulicht die Vielfalt der Themen, Funktionen und Techniken der Kunst auf Papier. Dabei spannt sich der Bogen von der Übung der zeichnenden Hand über die Studie, den Entwurf oder die Vorzeichnung für Malerei, Druckgrafik oder Plastik bis hin zur Würdigung als eigenständiges Kunstwerk und wertvolles Sammlungsobjekt und führt zugleich durch einen Abschnitt der Entwicklungsgeschichte der Zeichenkunst. So bilden neben mittelalterlicher Buchmalerei, Blätter der Renaissance von Albrecht Dürer, Hans Baldung Grien und Lucas Cranach illustriere Arbeiten manieristischer Kunst und Werke aus der Zeit des Barock die chronologischen Linien der Ausstellung. Innerhalb dieser Epochen setzten Themenbereiche, wie Stadtansichten und Landschaften, weitere Akzente.

Unter den 150 Arbeiten aus der Graphischen Sammlung befinden sich zahlreiche Werke, die bisher noch nie zu sehen waren.
 

 
05.04.2007
Die Passion Christi
Die Darstellung der Passion Christi in Zeichnung, Grafik und Film ist Thema im Kunstklub am Gründonnerstag.

Nach einer Einführung von Daniela Fährmann zu Passionsdarstellungen im Rahmen der am 30.03. eröffneten Sonderausstellung „Nutzen und Schönheit – Deutsche Zeichnungen vom Mittelalter bis zum Barock“, richtet sich der Blick auf zeitgenössische Darstellungen dieses Themas in den Passionsspielen im Oberammergau, Engerazhofen im Allgäu sowie Spearfish und Colorado Springs, USA.
„Der Sohn Gottes – The Son of God“ – lautet der Titel des preisgekrönten Dokumentarfilms von Otto Dietrich (2006), der versucht die Passionsgeschichte – das Fundament der westlich-christlichen Kultur – aus dem Blickwinkel der Gottesdarstellung im Passionsspiel zu ergründen. Die Geschichte der Passion, vom Einzug Christi in Jerusalem über das Sterben am Kreuz bis zur Auferstehung, wird anhand von Interviews mit Jesusdarstellern aus Passionsspielen und Regisseuren rekonstruiert und erzählt.

Der Filmregisseur Otto Dietrich wird anwesend sein und für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen. Er lebt und arbeitet in Köln, wo er 2006 sein Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien mit „Der Sohn Gottes – The Son of God“ als Diplomfilm abschloss.

Abgerundet wird der Abend in der anschließende Kunstklub-Lounge mit passionierter Musik von DJ Herrgottswinkel.


 

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17.03.2007
Lange Nacht der Museen (19.00 - 2.00 Uhr)
... und der Kunstklub ist natürlich auch dabei!

Wenn Sie heute Nacht nicht nur Lust am Kunstschauen, sondern auch am
Kunstmachen haben; dann sind Sie bei uns genau richtig. Mobile
Fotostationen; eine schwarze Wand, eine Lampe, ein Stuhl und ein
Fotograf warten im Foyer auf Ihr Gesicht. Denn jeder ist bekanntlich
unverwechselbar und besitzt etwas ganz Besonderes. Abgelichtet, im
Computer bearbeitet und um ein Vielfaches auf einer Leinwand
vergrößert, werden Sie gemeinsam mit all den anderen Besuchern der
Staatsgalerie im Laufe des Abends zu einem aktiven Teil eines großen
faszinierenden Ganzen. Es ist die unendliche Vielfalt der Menschen, die
es dem Medienkünstler Wolf Helzle angetan hat und die er seit 1999 in
seinem MedienKunstStück „...and I am a part“; zwischen
Stuttgart und Tokio immer wieder neu zu entdecken weiß.
Die aufgenommenen Portraits werden anschließend im Vortragssaal in
Großprojektion zu bewundern sein.
Daneben sorgen dort für die gute Atmosphäre die DJs Jaywalk & Vince
Vegas mit Old & New Funk, breaky Disco, jazzy Freestyle, Up-Latin,
Down-Hip Hop und einigen wirklich seltsamen Sachen...

 

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15.03.2007
Zur Geschichte der Graphischen Sammlung
Die Graphische Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart ist eine der größten und bedeutendsten ihrer Art in ganz Deutschland. Woher stammen die mittlerweile über 400.000 Blätter? Nach welchen Kriterien wurden und werden sie gesammelt und aufbewahrt?

Bei einem Besuch im Studiensaal führt Dr. Corinna Höper in die Entwicklungsgeschichte, Besonderheiten und Aufgaben der Graphischen
Sammlung ein – auch anhand von ausgewählten Originalen aus verschiedenen Jahrhunderten.


 

 
01.03.2007
Kippenberger? Kippenberger!
Im 10. Todesjahr Kippenbergers widmen wir uns am 1. März in einem Themenabend dem Leben und Werk dieses außergewöhnlichen Künstlers.

Der Filmpräsentation von "Kippenberger – Der Film" (Regie: Jörg Kobel, 2005, präsentiert in Zusammenarbeit mit Real Fiction Filmverleih, Köln), folgt ein vertiefendes Gespräch mit Roland Schappert – und zwar sowohl über den immer wieder kontrovers diskutierten Künstler Kippenberger als auch über das eigene Tun und Vorgehen.

Roland Schappert ist Autor von "Martin Kippenberger. Die Organisationen des Scheiterns", 1998 und Preisträger der Videonale im Kunstmuseum Bonn 2005 mit "Bar/Vegetation", 2003. Er lebt in Köln und Berlin und arbeitet mit den verschiedensten Medien im Spannungsfeld von Literatur und Kunst. Nach dem Motto "Der Beton von morgen ist der Staub von gestern" sammelt und erstellt er Bilder, die er thematisch gruppiert zu Geschichten verdichtet. Dabei interessiert ihn ebenso die Kraft und vermeintliche Singularität des Einzelbildes, wie die Möglichkeit, Geschichten immer wieder neu zu entwerfen.

Nach dem eher theoretischenTeil des Abends holt Wolfgang Brauneis (a-musik, Köln) die Kunstklub-Besucher in der anschließenden Lounge mit einem Kippenberger-Special unter dem Motto "Jazzmania beim Abschluss einer Digitalkonferenz" wieder voll ins Leben zurück.

 

 
01.02.2007
Fotografie in Kunst und Dokumentation
Die beiden aktuellen Fotografie-Ausstellungen in der Staatsgalerie „PHOTO-KUNST der letzten 40 Jahre“ und „Humanism in China – Ein fotografisches Portrait“ bilden den Ausgangspunkt für den Kunstklub am 1. Februar unter dem Motto: Fotografie in Kunst und Dokumentation.

Im Anschluss an eine Führung durch die Ausstellung „PHOTO-KUNST der letzten 40 Jahre“ werden in einer Gesprächsrunde mit Peter Granser (Fotograf, Stuttgart), Ferdinand Brüggemann (Fotohistoriker, Kurator, Köln) und dem Moderator Frank-Thomas Ziegler (wiss. Volontär, Staatsgalerie Stuttgart) die Grenzen der Fotografie zwischen Kunst und Dokumentation thematisiert.

Peter Gransers fotografische Bilderserien zu z.T. recht skuril anmutenden Phänomenen der Freizeitkultur oder aber zu gesellschaftlichen Tabuthemen wie Alter oder Krankheit wurden in den vergangenen Jahren mehrfach preisgekrönt und auf Biennalen und Gruppenausstellungen im In- und Ausland präsentiert. In einer umfassenden Einzelausstellung bot sich in der Kunsthalle Tübingen im Frühjahr 2006 erstmalig die Möglichkeit eines zusammenhängen Überblicks seines Schaffens. „In ihrer kühlen Ästhetik sind die Aufnahmen Peter Gransers zugleich Reflexionen über die Künstlichkeit des fotografischen Bildes. Indem der Künstler seine Modelle oftmals zur posierenden Selbstinszenierung einlädt, wird diese Wirkung noch unterstrichen.“ (entnommen der Ausstellungsankündigung der Kunsthalle Tübingen)

Ferdinand Brüggemanns Schwerpunkt in der Auseinandersetzung mit Fotografie liegt vornehmlich auf der japanischen Fotografie (siehe auch: http://japan-photo.info). Aber darüber hinaus ist er auch Spezialist auf dem Gebiet der Fototheorie und –geschichte und daher ein exzellenter Gesprächs-Partner zum Themenschwerpunkt des Abends und um einen Blick auf die Zukunft der fotografischen Weiterentwicklungen Chinas zu werfen.




 

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18.01.2007
Zu Gast in der Lounge: Sean Rainbird
Wir starten das neue Jahr im Kunstklub am 18. Januar mit Sean Rainbird, dem neuen Direktor der Staatsgalerie. Im Gespräch mit Marko Schacher wird der aus London kommende, frühere Senior Curator der Tate Gallery über sich und seine Pläne für die Staatsgalerie sprechen!

Nur soviel vorweg: Schon in seinen ersten Presseauftritten sprach sich Sean Rainbird explizit dafür aus, dass das Ausstellungsprogramm neben dem Stammpublikum ein neues, vor allem junges Publikum ansprechen möchte!

In der anschließenden Kunstklub-Lounge – ausnahmsweise also auch am 3. Donnerstag im Monat – gibt es wie immer die Möglichkeit zum weiterführenden Gespräch und Holger Lund wird gemeinsam mit DJ Vince Vegas für uns den Plattenteller bedienen.


 

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07.12.2006
Beuys: „Make the secrets productive“
Der nächste und damit zugleich letzte Kunstklub-Termin diesen Jahres, am 7.12.2006, steht - ebenso wie die KunstNacht am kommenden Samstag, den 2.12.2006 - unter dem Zeichen von Leben und Werk Joseph Beuys´!
Zum ausklingenden Beuysjahr (in diesem Jahr jährt sich sein 20. Todestag) möchte die Staatsgalerie als "Eigentümerin" des "Friedenshasen" sowie eines bedeutenden Beuys-Raumes, der 1984 von Beuys mit eigener Hand eingerichtet wurde, mit diesen Veranstaltungen ein Zeichen der Hommage setzen.

So werden während der KunstNacht und beim Kunstklub Videoarbeiten und Dokumentationen von, über und nach Joseph Beuys zu sehen sein. Vor dem eigentlichen Veranstaltungsbeginn gibt es am Donnerstag ab 14.00 Uhr die Möglichkeit, sich diese Arbeiten (eine Auflistung der präsentierten Arbeiten folgt unten) in den Sammlungsräumen 20-23 in der alten Staatsgalerie anzuschauen!

Gegen 20.00 Uhr treffen wir uns dann im Vortragssaal zu einer Gesprächsrunde mit jungen Künstlerinnen und Künstlern zum Thema: Welche Bedeutung haben Werk und Person von Joseph Beuys heute?

Zu diesem Gespräch sind eingeladen:
Rolf Giegold, Installations-Künstler aus Berlin. Seine Arbeit „Wie sich dem lebenden Hasen der tote Beuys erklärt“ (2006) war 2006 im Rahmen seiner Einzelausstellung „soundauchanders“ in der Kunsthalle Göppingen zu sehen.
Dorcas Müller, Video-Künstlerin aus Karlsruhe. Ihre Videoarbeit „Wie der tote Hase dem toten Beuys den Menschen erklärt“ (2004), war schon auf mehreren Ausstellungen zu sehen und gehörte 2005 zu den Top 50 des Internationalen Medienkunstpreises 2005.
Marco Schmitt, Performance-Künstler aus Stuttgart. Am Samstag wird er in der KunstNacht um 19.00 Uhr seine Performance „I love America and America loves me“ live aufführen. Am Donnerstag werden wir uns im Kunstklub die Dokumentation nochmals anschauen.
„Resonator“ mit Anja Kreysing und Kai Niggemann, zwei Klangkünstler aus Münster. Sie spielten u.a. auf dem „Musik frei nach Beuys“ Festival im Museum Schloß Moyland (wo sich auch das Joseph Beuys Archiv befindet).

Die Moderation übernimmt dieses Mal Kai Bauer, Künstler und Kurator aus Stuttgart.


Präsentierte Videos und Dokumentationen:
Joseph Beuys EURASIENSTAB 1968
Joseph Beuys FILZ-TV 1970
Joseph Beuys, I LIKE AMERICA AND AMERICA LIKES ME 1974
Yoshua Okon, COYOTERIA 2003



 

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16.11.2006
Fisimatenten (1998) - ein Film von Jochen Kuhn
Am 16. November präsentieren wir den Film „Fisimatenten“ (1998) von Jochen Kuhn.

Jochen Kuhn ist Professor an der Filmakademie Ludwigsburg und Leiter des Fachbereichs 'Filmgestaltung'.
Seine Filme sind vielfach preisgekrönt und förmlich Gesamtkunstwerke, denn in seinen Filmen fließen Malerei, Musik, Texte und die Regie zusammen und alles stammt aus seiner Hand.
Dabei liegen seine Anfänge in der Malerei. Der Film ermöglicht es Jochen Kuhn, „das Endgültige eines Kunstwerks aufzuheben, zu zerstören und gleichzeitig zu bewahren. Wie im Traum entstehen Bilder, die sich wandeln, die vergehen, um wieder Neues, Unerwartetes hervorzubringen.“

In seinem Film „Fisimatenten“ attackiert er das liebgewonnene Klischee vom freien Künstler, der angeblich seiner Zeit voraus und den gewöhnlichen Mitmenschen kreativ überlegen ist: Wo alle kreativ sind – vom Banker bis zum Modedesigner – hat der Künstler den Schöpfer-Bonus verloren. Und wenn niemand weiß, was Kunst ist, wird es lächerlich, sich Künstler zu nennen...
Mit: Maximilian Schell, Alexandra Maria Lara, Tonio Arrango, Desirée Nick, Edgar Selge, Horst Krause u.v.a.

Nach dem Film steht Jochen Kuhn für Fragen zur Verfügung.

 

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02.11.2006
Humanism in China - Ein fotografisches Portrait
am 2. November dreht sich im Kunstklub alles um China.

Zunächst besuchen wir die Ausstellung "Humanism in China – Ein fotografisches Portrait".
Anhand von 590 Dokumentaraufnahmen chinesischer Fotografen entwirft die Ausstellung ein beeindruckendes bildnerisches Panorama der Menschen in China vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Modernisierung und eröffnet einen unverstellten Blick auf das Land und seine Kultur. Erstmals ausgerichtet vom Guangdong Museum of Art, Guangzhou, wurde die Ausstellung ohne inhaltliche und kuratorische Eingriffe nach Deutschland übernommen. Sie umspannt die vier großen Themenbereiche: Existenz, Beziehung, Begehren und Zeit.

Nach der Führung präsentieren wir den Film „Das Badehaus / Xizao“ von Zhang Yang (1999). Ein poetischer Film, in dem chinesische Tradition und moderner Kapitalismus aufeinandertreffen: „Erzählt wird die Geschichte eines Vaters und seiner zwei Söhne. Der ältere Sohn hat die Familie vor einiger Zeit verlassen, um Karriere zu machen. Der Vater ist in Peking geblieben und führt mit dem jüngeren, geistig behinderten Sohn ein traditionelles Badehaus. Als der ältere Sohn aufgrund eines Missverständnisses – er glaubt den Vater tot und den Bruder allein und hilflos – nach Peking zurückkehrt, prallen Welten aufeinander. ... Im Badehaus, ohne Kleider, der alltäglichen Schmuckstücke und somit auch der sozialen Stellungen entledigt, wird es für viele absolut verschiedene Charaktere möglich, sich auf einer gleichen Basis zu treffen und ohne die üblichen sozialen Konventionen miteinander umzugehen.“ (aus dem Flyer zum Film)

Aber kein Kunstklub am ersten Donnerstag im Monat ohne Lounge! Nach dem Film legt Norbert Wiener chinesische Rock- und Pop-Musik aus seiner Sammlung auf.

 

 
19.10.2006
Zu Gast im Haus des Dokumentarfilms
Im Rahmen des Quartal-Programms „Der Film als Medium in Kunst und Dokumentation“ besuchte der Kunstklub am 19. Oktober das Haus des Dokumentarfilms in der Mörikestraße 19.

1991, im Europäischen Film und Fernsehjahr gegründet, feiert auch das Haus des Dokumentarfilms in diesem Jahr sein 15jähriges Bestehen.* Mit seinen Arbeitsplätzen in der öffentlichen Biblio- und Mediathek, seinen Film-Präsentationen, Tagungen und Vorträgen dient das Haus des Dokumentarfilms als ein offenes Forum der Begegnung aller am Dokumentarfilm Interessierten. Seine Aufgabe ist die Sammlung, Erforschung und Förderung des deutschen und internationalen Film- und Fernsehdokumentarismus. Dabei reicht die Spannweite vom künstlerischen und sozial engagierten Dokumentarfilm über den Industrie-, Natur-, Lehr- und Kulturfilm bis hin zu journalistischen Formen der Reportage, des Features und der Dokumentation.

Aber was ist überhaupt genau ein Dokumentarfilm? Welche Anforderungen an Wahrheit und Authentizität werden an ihn gestellt? Wo liegen die Grenzen und Übergänge zu anderen Filmgenres? Diese und ähnliche Fragen lassen sich stellen, und zwar gerade in einer Zeit der Doku-Soaps und Doku-Dramas oder auch, da das Dokumentarische in der zeitgenössischen Kunst seit einiger Zeit eine immer wichtigere Stellung zu spielen scheint...

Anita Raith, wissenschaftliche Dokumentarin und Leiterin vom HDF-Archiv sowie der Landesfilmsammlung Baden-Württemberg, gab zunächst einen Einblick in die Geschichte, Aufgaben und Programme vom Haus des Dokumentarfilms. Anhand von interessanten Filmbeispielen quer durch die Geschichte des Dokumentarfilms zeigte Sie charakteristische Eigenschaften aber auch Randerscheinungen dieses Mediums auf und beantwortete fachkundig die Fragen des Publikums.

 

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05.10.2006
Schönheit & Zerstörung - Ein junger Blick auf die 20er Jahre
mit dem neue und zugleich auch schon wieder letzten Quartal diesen Jahres startet auch wieder ein neuer Schwerpunkt in der Themenausrichtung des Kunstklubs, und zwar diesmal unter dem Motto: Der Film als Medium in Kunst und Dokumentation.

Am 4. Oktober eröffnete in der Staatgalerie die Ausstellung „Highlights der Moderne: Kunst von 1900 – 1960 in neuer Präsentation“. Bezugnehmend darauf lautete der Titel der Kunstklub-Veranstaltung am 5.Oktober „Schönheit und Zerstörung - Ein junger Blick auf die 20er Jahre“.

Nach einer Führung durch die Ausstellung mit Stefan Borchardt und Ricarda Geib gab es an diesem Abend die besondere Gelegenheit als erstes Publikum überhaupt eine Preview in Ausschnitten von „Der blaue Affe“ (2006) zu erleben* - ein Diplomfilm der Filmakademie Ludwigsburg in Koproduktion mit dem Hessischen Rundfunk über einen Maler und eine Varietesängerin im Berlin Ende der 20er Jahre, mit Matthias Schweighöfer „Schiller“ (2005) und Esther Zimmerling „Lulu“ (2006).

Im anschließenden Gespräch mit Carsten Unger (Regie), Lars Petersen (Kamera) und Jana Kuznetsov (Animation) unter der Moderation von Tobias Wall, wurden die Produktionsbedingungen und notwendige Teamgeist der Mitwirkenden eines Film sehr anschaulich.

Und wie immer bot die abschließende Kunstklub-Lounge die Möglichkeit zum vertiefenden Gespräch, diesmal mit Original-Musik aus den 20er Jahren, aufgelegt von Thomas Wiener und darüber hinaus gab es durch eine Präsentation der Filmausstattung von „Der blaue Affe“ die Möglichkeit noch tiefer in die Filmwelt einzutauchen...

Die Präsentation wurde kuratiert von Jana Kuznetsov und Christian Strang.




 

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21.09.2006
Kunstklub on tour ... Station 4: Oberwelt (Reinsburgstraße 93)
Nach Stationen beim Kunstprojekt Vorfahrt, im Künstlerhaus, in den Wagenhallen und im Kunstgebäude besuchte der Kunstklub unter dem Motto „Kunstklub on tour ... in Kunsträumen Stuttgarts“ am 21. September die „Oberwelt“ – ein von KünstlerInnen betriebener Ausstellungs- und Veranstaltungsraum im Stuttgarter Westen.

In Zusammenarbeit mit anderen selbstorganisierten Ausstellungsräumen und Gruppen werden in der Oberwelt immer wieder alternative Möglichkeiten der Kunstpräsentation sowie des Kunstmarktes untersucht. So konnten wir bei unserem Besuch noch die Überbleibsel der Präsentation von „4-D-PICKNICK (+)“ vom „lothringer13/laden“ besichtigen, ein Ausstellungs- und Veranstaltungsraum in München, der am Freitag zuvor ein Programm aus kurzen Aktionen, Beiträgen, Präsentationen und Einblicken in seine Arbeitsweisen vorgestellt hatte.

Neben dem Verein Oberwelt e.V., der unter wechselnden Namen seit 1978 besteht, gründete sich 1995 „Dein Klub“ als ein offener Treffpunkt für Leute aus Kunst und anderen Bereichen. Nach vier Jahren Drehzeit fehlen nur noch wenige Minuten zur Vollendung von W O T Ø R W O E R L D – ein persiflierender Nachdreh mit einfachsten Mitteln von „Waterworld“ (1995) mit Kevin Kostner – der bis dahin teuerste Film der Welt aber ein Flopp an den Kinokassen ...

Im Gespräch mit Peter Haury und Jens Hermann wurden die Inhalte, Ideen und Möglichkeiten der Oberwelt sehr einsichtig.

 

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07.09.2006
VISUAL MUSIC - zu Gast im Kunstklub der Staatsgalerie Stuttgart
Fast könnte das Motto des Quartals auch „Ein Blick hinter die Kulissen von ...“ lauten, sei´s bei den verschiedenen Stationen von „Kunstklub on tour ...“, den Hintergründen von Franz Gertschs „Patti Smith“-Zyklus oder den zeichnerischen Überlegungen Olaf Metzels für seine Skulpturen.

Das Thema am Donnerstag den 7.9. lautete: "Visual Music – how does it work?"
Mitglieder der Initiative Visual Music Stuttgart und Gäste gaben anhand von audiovisuellen Demonstrationen Einblicke in die Arbeits- und Funktionsweisen von Visual Music.

Musik und filmische Bilder lassen sich mit Hilfe der Neuen Medien auf bislang ungekannte Weise miteinander verbinden und gegenseitig steuern. Wie aber sieht die visuelle Begleitung von Musik heute konkret aus? Wie kann Musik bildliches Geschehen bestimmen? Und welche Soft- und Hardware ermöglicht welchen visuellen Zugriff auf die Musik?

Künstler aus dem Bereich Visual Music stellten existierende VJ-Software, audiovisuelle Anwendungen und auch eigens erfundene Soft- und Hardware vor und gaben damit an konkreten Beispielen nachvollziehbare Einblicke in die verschiedenen Spielarten der Herstellung von Visual Music.

Im Anschluss entführte ein audiovisuelles Live-Set mit viagrafik (Wiesbaden) die Besucher in eine loungige Klang- und Bildwelt zwischen Minimal Electronic und Street Art.

Das Programm des Abends wurde kuratiert von Cornelia und Holger Lund. Mitwirkende: Wolf Helzle, Hannelore Paflik-Huber, Hans Dieter Huber - Cornelia Lund/Holger Lund - Matthias Siegert/Mark Lorenz Kysela- Jörg Koch - Aleksandar Nesic/Kamil Goerlich - viagrafik (Wiesbaden) und DJ S-Max (boogizm records, Wiesbaden/Offenbach)








 

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17.08.2006
Olaf Metzel. Zeichnungen
Trotz der Sonderveranstaltung am Sonntag ging es gleich am kommenden Donnerstag – also am 17.08. – im normalen Kunstklub-Takt weiter. Tobias Vogt führte durch die derzeitige Ausstellung der Graphischen Stammlung, in der die Zeichnungen von Olaf Metzel im Mittelpunkt stehen, der zu den bedeutendsten, deutschen Bildhauern der Gegenwart gehört. Zu sehen sind großformatige, vielfarbige Studien zu Skulpturen im Innen- und Außenraum, sowie eigenständige Papierarbeiten und Skizzenbücher.
Ein anschließender Exkurs zur Stammheim-Skulptur am Kunstgebäude (Stuttgarter Schlossplatz / angebracht in Richtung Schlossgarten) rundete die Führung ab und da uns das Wetter an diesem Tag wohlgesonnen war, bot dies einen idealen Anlass den Abend bei einem gemütlichen Picknick und weiterführenden Gesprächen abzuschließen.
 

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13.08.2006
Kunstklub on tour ... Station 3: Kunstgebäude (Schlossplatz)
Nach Stationen bei 'Vorfahrt' in der Birkenwaldstraße, im Künstlerhaus und in den Wagenhallen fand die nächste "Tournee-" Veranstaltung des Kunstklubs schon am 13.08. - ausnahmsweise an einem Sonntag Morgen um 11.00 Uhr - im Kunstgebäude (Stuttgarter Schlossplatz) im Rahmen der Landesausstellung „Kunst lebt!“ statt.

Im Mittelpunkt stand das hyperrealistische Gemälde „Patti Smith V“ (1979) von Franz Gertsch, das im Gespräch mit Dr. Reinhard Spieler, dem Direktor des museum franz gertsch (Burgdorf/Schweiz) und Jochen Bonz, Kulturwissenschaftler und Herausgeber z.B. von „Popkulturtheorie“ (2002) und „Popjournalismus“ (2006), beleuchtet wurde. Gekonnt moderiert wurde das Gespräch von Susanne Kaufmann, Kulturredakteurin des SWR

Dieses interessante Gespräch lies das Kunstwerk Gertschs zur Ikone des Punkrock schon sehr lebendig werden, aber der Kunstklub wäre nicht der Kunstklub, wenn nicht auch das musikalische und dichterische Werk von Patti Smith ebenfalls zur Geltung kommen würde: Thomas Wiener, Plattenliebhaber und -kenner aus Stuttgart, bediente den Plattenteller und empfing mit seinen Smith-Klängen die Besucher schon beim Ankommen im Foyer, und Stefan Österle und Katharina Reich (WortKino / Dein Theater, Stuttgart) lasen Texte von Patti Smith.

Außerdem erläuterten die für die interessante Ausstellungsarchitektur verantwortlichen Architekten (Lukasz Lendzinski & Peter Weigand) anschaulich ihr Konzept.

Im Anschluss ging die Unterhaltung im Foyer noch lange weiter unterlegt mit guter Musik und "unterfüttert" mit Brezlen und Obstsalast sowie Kaffe und Sekt.

 

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03.08.2006
Kunstklub on tour... Station 2: Wagenhalle (Innerer Nordbahnhof 1)
Getreu dem Motto des Quartals: „Kunstklub on tour ... in Kunsträumen Stuttgarts“ ging´s diesmal in die Wagenhallen im Nordbahnhofareal, Innerer Nordbahnhof 1.

Wagenhallen – was verbirgt sich eigentlich dahinter?

1. ein ungewöhnlicher Ort.
2. ein vielfältiges Kulturprogramm in einem spannenden Mix aus subkulturellen und HighClass Veranstaltungen in den Bereichen Tanz, Performance, Musik, Theater und Ausstellung
und 3. über 60 Künstler, die aus den verschiedenen Sparten dort arbeiten!

Empfangen wurden die Gäste des Kunstklubs und die Künstler der Wagenhallen an diesem Abend mit einem Glas Sekt. - Ganz wie auf einer Ausstellungseröffnung, und das war es eigentlich auch:
Zunächst erläuterten Reiner Bocka (Kulturbüro Wagenhallen) und Stefan Mellmann (Café Hinterland) Geschichte, Konzept, Programm, Möglichkeiten und Ziele der Wagenhallen. Anschließend - und nur für diesen Abend (!) - öffneten die Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers und präsentierten Arbeiten in der Tangohalle und dem angrenzenden Zwischenraum zur großen Halle und ermöglichten so den Besuchern des Kunstklubs einen ganz besonderen Einblick in die vielschichte Kunstwelt der Wagenhallen.
Nach einem abwechslungsreichen, informativen und inspirierenden Rundgang durch die Ateliers traf man sich schließlich zur Kunstklub-Lounge im Café Hinterland wieder, um bei Sixties-Musik von Arsch & Friedrich (Christof Plattmacher und Moritz Friedrich), weiterführenden Gesprächen und kühlen Getränken den Abend ausklingen zu lassen.

 

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19.07.2006
Sitzprobe: Bitte Platz nehmen!
Hoffmann, Breuer, Le Corbusier & Co. - Designer-Möbel in der Staatsgalerie

Über 20 verschiedenen Designer-Stühle konnten wir in der Staatsgalerie zusammentragen und in einer Stuhlparade in dem - wegen der Sanierungsumbauten - leeren Raum 23 in der alten Staatsgalerie präsentieren, und Peter Daners machte mit seinen Erläuterungen uns allen sehr anschaulichen deutlich: Ein Stuhl ist eben nicht gleich einem Stuhl! ;-)


 

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06.07.2006
Kunstklub on tour... Station 1: Künstlerhaus (Reuchlinstraße 4B)
Nach der Sonderschicht beim internationalen Kunstprojekt VORFAHRT in der Birkenwaldstraße – starteten wir an diesem Donnerstag ganz „offiziell“ und trotz Gewitterstürmen das Motto des Quartals "Kunstklub on tour ... in Kunsträumen Stuttgarts“ mit einem Besuch im Künstlerhaus in der Reuchlinstraße.

In sehr entspannter Atmosphäre bei ein paar Snacks und kühlen Getränken gaben die Vereinsvorsitzende Hannelore Paflik-Huber und die künstlerische Leiterin Elke aus dem Moore sehr ausführlich und anschaulich einen Einblick in die Geschichte und das spannende und umfangreiche künstlerische Programm und Aufgabenfeld des Künstlerhauses.

Im Anschluss besuchten wir die Stipendianten in ihren Ateliers im 3. Stock, und Ronald Kolb & Volker Schartner; Laurenz Teinert, Wolf Helzle & Matthias Siegert sowie Mirja Wellmann waren gerne bereit ein wenig über ihr Tun zu erzählen und Fragen zu beantworten. Auch ein Blick in das Archiv des Künstlerhauses wurde uns gewährt.

Danach ging´s wieder in den 2. Stock zurück, wo uns 'Pauki' schon mit seinem Plattenteller erwartete, so dass der Abend konnte bei cooler Musik und kühlen Getränken ausklingen konnte.


 

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29.06.2006
Kunstklub on tour ... Sonderschicht: zu Besuch bei VORFAHRT
Der Kunstklub legte eine "Sonderschicht" ein und war schon vor Anlauf des nächsten Quartals, das dem Motto "Kunstklub on tour ... in Kunsträumen Stuttgarts" gewidmet ist, am 29. Juni zu Besuch beim Internationalen Kunstprojekt VORFAHRT in der Birkenwaldstraße im Stuttgarter Norden.

Das internationale Kunstprojekt VORFAHRT untersucht, was geschieht, wenn Kunst aus dem etablierten Galerieraum in den Alltag einer Straße geholt wird. Rund 100 Künstler und 130 Anwohner haben sich auf dieses Experiment eingelassen: Noch bis Mitte Juli ist die Birkenwaldstraße nun eine große Kunstzone. So werden profane Orte wie Terrassen und Balkone, Fenster und Fassaden, Vorgärten und Garagen zu Begegnungsstätten mit Positionen zeitgenössischer Kunst.

Kopf und Initiator von VORFAHRT ist Wolfgang Seitz, Inhaber der Galerie eigen.art – raum für Kunst. Er führte die Kunstkluber ab 19.00 Uhr durch die Birkenwaldstraße und damit durch die eigentliche Ausstellung.
Und ab 20.30 Uhr stand er im Chinagarten zum Gespräch bereit und berichtete von der Zusammenarbeit mit Anwohnern und Künstlern, und von 16 Monaten aufregender und aufreibender Vorbereitung für ein freies Kunstprojekt.

Der Kunstklub klang dann traditionell bei kalten Getränken und netten Gesprächen aus – dieses Mal im Chinagarten mit fantastischem Blick über den Stuttgarter Kessel.











 

 
15.06.2006
Monet - revolutionär und schon als Zeitgenosse im Museum
Claude Monets „Felder im Frühling“ war 1906 das erste Gemälde, das der damals gerade neu gegründete Galerieverein für die Staatsgalerie erwarb. Zugleich war es das erste impressionistische Bild in der Sammlung der Staatsgalerie überhaupt und bildet den Ausgangspunkt der derzeitigen Sonderausstellung „Claude Monet: Effet de soleil – Felder im Frühling“.

Claude Monet gilt als einer der Hauptvertreter des Impressionismus. In der zentralen Ausrichtung auf die Erfassung eines flüchtigen, optischen Eindrucks und dessen ungefilterter Darstellung, revolutionierten die Impressionisten die traditionellen Stilvorstellungen und bereiteten so den Weg für die Kunst des 20. Jahrhunderts. Anfänglich wegen seiner unkonventionellen Vorgehens- und Malweise stark kritisiert, erlangte Claude Monet jedoch schon zu Lebzeiten großen Ruhm (er starb 1926).

Roman Zieglgänsberger führte durch die Ausstellung mit Blick auf das Revolutionäre in der Kunst und Kunstszene zur Zeit Monets und seinen Einfluss bis in die Gegenwart.
 

 
01.06.2006
Projektionen und Klangwelten - Zeitgenössische Impressionen in Bild und Sound
Ein Projekt mit Andreas Bär (Dia-Installation), Anja Kempe (Video-Installation), Mirja Wellmann (Hörstationen) und Andreas Zbik (Klang-Performance)


Am 1. Juni erwartete den Kunstklub-Besucher im Vortragssaal ein ganz besonderes Erlebnis für Augen und Ohren: anlässlich der am 20. Mai eröffneten Sonderausstellung „Claude Monet: Effet de soleil – Felder im Frühling“ haben Andreas Bär, Anja Kempe, Mirja Wellmann und Andreas Zbik unter dem Motto „Projektionen und Klangwelten – Zeitgenössische Impressionen in Bild und Sound“ ein Raumkonzept entwickelt, innerhalb dessen die Arbeiten der vier jungen Künstler auf vielschichtige Weise in Bezug zueinander treten. Dabei ist es ein wesentliches Ziel aller präsentierten Arbeiten, die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein auf eine differenzierte Wahrnehmung zu richten.

In einer Art „Führung durch den Klang“, wurden die Besucher von Andreas Zbik durch den Raum be- und ge-leitet, um deren Aufmerksamkeit bewusst auf bestimmte Wahrnehmungen des Raumes und der Arbeiten zu lenken.

Dieses experimentelle Vorgehen erforderte aufgrund der besonderen Konstellation auch eine gewisse Offenheit und Mitwirkung der Gäste. D.h. konkret, dass sie sich während der Veranstaltung möglichst ruhig durch den Raum bewegen sollten. Dieser Raum war zunächst fast vollständig dunkel. Durch eine Klang- und Lichtchoreographie wurden die Besucher zu den verschiedenen Installationen geführt und konnten nach einer kurzen Vorführung diese selbst erproben.

Darüber hinaus stand dieses Projekt - abgesehen von dem Bezug zur derzeitigen Sonderausstellung – auch noch in einem weiteren Zusammenhang mit dem Gesamtprogramm des Kunstklubs: So tauchte in den vergangenen Monaten immer wieder auch das Thema „Stiftungen“ oder auch Förderung von Kunstprojekten auf*.
Dieser Bezugspunkt war auch bei der Konstituierung dieses Projekts wichtig: So sind die vier beteiligten Künstler alle ehemalige Stipendiaten der Kunststiftung Baden-Württemberg.

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* Dieser Aspekt war ein wichtiger Bestandteil bei der Thematisierung des Skulpturenprojektes des Zweckverband Regionaler Industriepark Osterburken, des MUSEUM RITTER, der COLUMBUS art foundation, der Galerie fluctuating images und der Stankowski-Stiftung!


 

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18.05.2006
Minimalism and After
Ein Besuch der Sammlung DaimlerChrysler in der Konzernzentrale in Möhringen mit CLAUDIA SEIDEL, Refernetin der Kunstsammlung.

Im Jahr 2000 wurde die Ausstellungsreihe
›Minimalism and After I - IV‹ für DaimlerChrysler als einer der Schwerpunkte ihrer langfristigen Erwerbungsplanung konzipiert. Eine Ausstellungsreihe, die seit 2001 bis 2005 in der Sammlung DaimlerChrysler Berlin, in Karlsruhe, Detroit und Pretoria zu sehen war.

Die These war von Beginn an, dass eine Wirkungsgeschichte neu zu entdecken ist, die mit der ‚Emigration' von Bauhaus und Konstruktivismus in den 1930er Jahren und deren Rezeption in den USA ihren Anfang nahm. Mit dieser Konzeption wurden wesentliche Trends der letzten Jahre vorweggenommen, in denen sich mehrere Museen in Europa und USA dem Minimalismus und der Geometrischen Abstraktion als einem wesentlichen, internationalen Phänomen um 1960 widmeten.

Am 18.Mai unternahm der Kunstklub eine Exkursion in die Konzernzentrale von DaimlerChrysler in Möhringen, in deren derzeitigen Präsentation von „Minimalism and After“ Werke von Max Cole, Peter Halley, Sarah Morris, Kenneth Noland u.a. zu sehen sind.

 

 
04.05.2006
Anton Stankowski - Kunst und Design eine Einheit?
zunächst um 19.00 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit Karl Duschek (langjähriger Mitarbeiter von Anton Stankowski, Leiter des grafischen Ateliers Stankowski + Duschek, Geschäftsführer der Stankowski-Stiftung sowie Kurator der Ausstellung)
und Herrn Jörg Stürzebecher (Journalist und Autor aus Frankfurt)

Ab ca. 20.15 Uhr: Gesprächsrunde
Zu Gast in der Lounge: Karl Duschek, Jörg Stürzebecher, Marcus Wichmann (Professor für Kommunikations-Design, Akademie Stuttgart) und der Hamburger Künstler Stefan Kern (Professor für Bildhauerei an der ESAD, Straßburg)
Moderation: Dr. Michael Krajewski - Kunsthistoriker, Kunstkritiker und Kurator in Köln.


 

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20.04.2006
fluctuating images. contemporary media art
Besuch der unabhängigen, unkommerziellen Medienkunstgalerie von Cornelia und Holger Lund. Preview der Ausstellung >>Construction<< von Jamie Raap und Henrik Mauler (London / Stuttgart).
 

 
06.04.2006
Junge Galeristen stellen sich vor...
Junge Kunst und neue Konzepte auf dem Kunstmarkt.
Zu Gast in der Lounge: Sebastian Fath (Sebastian Fath Contemporary, Mannheim), Iris Kadel (Iris Kadel, Karlsruhe), Mario Strzelski (Deck, Stuttgart)

 

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18.03.2006
Kunstklub goes Lange Nacht der Museen
Im Rahmen der Langen Nacht der Museen präsentierte sich auch der Kunstklub im großen Vortragssaal, während Shiva Sound System mit chilligen Ambientsounds a la Thievery Corporation oder Cafe del Mar über Tribal House bis hin zu Asianbreakbeats in einer Kombination von Live-Performance und hippen Club-Beats für die richtige Atmosphäre sorgte.
 

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16.03.2006
Private Rahmen
Wo kommen die Bilder der Staatsgalerie her? Eine Führung zu Werken der Sammlung mit Hintergrundinformationen zu prominenten Vorbesitzern mit Ricarda Geib
 

 
02.03.2006
Junge Kunst fördern, sammeln und ausstellen - Zu Gast in der Lounge: Bettina Högner (Kuratorin COLUMBUS art foundation) und Olaf Quantius (Maler)
Die Kuratorin der COLUMBUS art foundation über das Förderprogramm, die Sammlung und die Kunsthalle von Columbus holding, Ravensburg
 

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16.02.2006
Dem Quadrat ein Museum
Kunst und Schokolade: Ein Besuch im MUSEUM RITTER und Gespräch mit Gerda Ridler, der Leiterin des Museums
 

 
02.02.2006
Kunst in der Landschaft – Skulpturen am Radweg
Ein Skulpturenprojekt des Zweckverband Regionaler Industriepark Osterburken (Rio) mit Arbeiten von Studenten der Kunstakademien Halle, Karlsruhe und Stuttgart.
Zu Gast in der Lounge: Prof. Werner Pokorny (Bildhauer), Angelika Stepken (Badischer Kunstverein) und Studenten der drei Kunstakademien

 

 
19.01.2006
Museumsinszenierungen
Ein Besuch der Sammlung der Staatsgalerie mit Blick auf verschiedene Präsentationsstrategien mit Roman Zieglgänsberger
 

 
05.01.2006
Zu Gast in der Lounge: Prof. Christian von Holst
Der Direktor der Staatsgalerie über Sammlungs- und Ausstellungskriterien des Museums.
Auftaktveranstaltung zum Themenschwerpunkt Sammlungen, museale Präsentation und Inszenierung
 

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15.12.2005
Mäzene der Kunst auf Papier
Ein Besuch der Ausstellung mit Graphikreihen und Einzelblättern aus der Sammlung Günther + Renate Hauff und der Konrad Kohlhammer-Stiftung mit Marion Bornscheuer und Daniela Fährmann
 

 
01.12.2005
Open_Music
Improvisation und Komposition zwischen Beuys und Warhol: Ensemble >gelberklang< mit jungen Musikern des Heidehof-Gymnasiums aus einem Workshop mit Scott Roller und Michael Kiedaisch


 

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17.11.2005
Die Entdeckung der Landschaft
Ein Besuch der Sonderausstellung niederländischer Landschaftsmalerei mit Roman Zieglgänsberger
 

 
03.11.2005
Sehenswürdigkeiten
Ein Gespräch mit der Künstlerin Stefanie Bürkle (Berlin) und Präsentation ihrer Arbeit „Zwischenstädte“ als Licht-Bild-Installation im Säulensaal der Alten Staatsgalerie
 

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20.10.2005
Vom vielfältigen Leben in Boxen und Ordnern
Künstlerbriefe, Fluxus-Schachteln, Zeugnisse der „Beat-Gerneration“: Ein Besuch des Archiv Sohm in der Staatsgalerie mit Ilona Lütken und Simone Jung
 

 
06.10.2005
Ein Revolutionär in der Kunst: Caravaggio
Mit dem Film Caravaggio von Derek Jaraman (1986) und einem Besuch der Gemäldeabteilung
 

 
02.12.2004
Zu Gast in der Lounge: Julika Rudelius (Amsterdam)
In der Kunstklub Lounge führte der Kunsthistoriker Philipp Ziegler (Stuttgart) ein Gespräch mit der in Amsterdam lebenden Künstlerin, die einige ihrer Video-Arbeiten vorstellte.
 

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30.10.2004
Tagesfahrt nach Köln: Edward Hopper-Ausstellung und ART COLOGNE

 

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07.10.2004
frei/stil/bilder
Anders geführt: Poetry Performance von Tobais Borke in der Ausstellung "Munch, Nolde, Beckmann..." und ein Bilder-Remix von Oliver Moore
 

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02.09.2004
Andy Warhol: Factory

 

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05.08.2004
Diskussion "Immer wieder: Kunst im Kreuzfeuer der Kritik"

 

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01.04.2004
Eröffnungsfest der Kunstklub Lounge

 

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