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Zweiteiliges Seminar zu Le Corbusiers Architektursprache mit Besuch der Weißenhofsiedlung
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Leidenschaft für die Kunst - eine Grundvoraussetzung für den privaten Sammler. Welche grandiosen Sammlungen die Liebe zur Kunst bei den Sammlern aus Winterthur hervorbrachte, konnten die Freunde der Staatsgalerie auf der Kunstfahrt nach Winterthur erleben.
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Über 300 Mitglieder kamen zur vorSICHT, der Vorab-Öffnung der Ausstellung "John Constable - Maler der Natur" einen Tag vor der offiziellen Vernissage.
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Auf Zeche Zollverein in Essen, mit einer Führung über „Kohle und Kumpel“ begann die Reise bei dem ehemals schwarzen Gold des Ruhrgebiets, der Kohle. Schon hier offenbarten sich der Reisegruppe der Charme des „Potts“, die Schönheit seiner Industriebauten und die vielen Grünflächen. Die erste Verbindung zwischen Kohle und Kunst stellte sich in der Künstlerzeche „Unser Fritz 2/3“ ein. Ende der 1960er Jahre war sie eine Pionierin in Sachen Strukturwandel. Die verbliebenen Zechengebäude dienen seit dieser Zeit lokalen Künstlern als Ateliers und Ausstellungsflächen. Jochen Gerz initiierte das Projekt „2-3 Straßen“ dessen verändernde Kraft von engagierten Projektteilnehmern in den Straßenzügen Dortmunds vorgestellt wurde – in anregenden Gesprächen und beim Mitschreiben am abschließenden Buch über „2-3 Straßen“ wurde die Reisegruppe Teil dieses Kunstprojekts. Der dritte Tag war den großen Museumsinstitutionen der Ruhrmetropole gewidmet. Im Wilhelm-Lehmbruck Museum entfaltete die Neupräsentation der einzigartigen Skulpturensammlung ihre besondere Wirkung. Die exzellenten Führungen durch das Museum Küppersmühle und später in Essen im Folkwang Museum durch die Sonderschau „ Das schönste Museum der Welt. Museum Folkwang vor 1933“ rundeten den Tag ab. Der Gasometer Oberhausen mit seinen beeindruckenden Ausmaßen und seiner eigenwilligen ästhetischen Anmutung führte am letzten Tag noch einmal den Erfolg des Wandels von der Kohle zur Kunst vor Augen. Während ganz besonders „Warten auf den Fluss“, eines der vielen Kunstprojekte von „Emscher Kunst“ zeigte, welchen weiten Weg die Renaturierung des Ruhrgebiets noch vor sich hat. Glück auf!
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Der Besuch des Neuen Museums war ein Muss auf dieser Reise. Zum besonderen Programmpunkt wurde dieses Museum durch die Führung eines Mitarbeiters aus dem Architekturbüro von David Chipperfield, das den Wiederaufbau realisierte. Nicht weniger beeindruckend: der von Christian Boros für seine Sammlung umgebaute Hochbunker oder die Kunstwerke der Sammlung Hoffmann, präsentiert in einer umgebauten Fabriketage. Zur Entspannung ging es raus nach Wannsee. Das dortige Domizil Max Liebermanns war den Teilnehmern bis dahin nur von dessen Gemälden her bekannt.
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Auf der ersten Tagesfahrt zu barocken Pretiosen in Oberschwaben wurde den Freunden der Staatsgalerie in Kloster Wiblingen Räumlichkeiten aufgeschlossen, die ansonsten nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind. So war die Pracht dieses Klosters vor und hinter den Kulissen zu erleben. Bei Sonnenschein kamen die Reize der idyllisch gelegenen Klosteranlage von Obermarchtal besonders zur Geltung – außen wie innen zeigte sich die herrschaftliche Ausstattung der ehemaligen Pämonstratenserabtei.
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Die Kunstfahrt widmete sich zwei außergewöhnlichen privaten Kunstsammlungen in Baden-Württemberg: Der Sammlung der Familie Grässlin im Kunstraum Grässlin und den Räumen für Kunst in St. Georgen sowie dem Ende 2009 eröffneten Museum Biedermann in Donaueschingen zur Präsentation der Kunstwerke aus der Sammlung von Margit Biedermann.
In St. Georgen wurden die Freunde der Staatsgalerie herzlich empfangen: Die Frankfurter Galeristin Bärbel Grässlin nahm sich Zeit die Teilnehmer persönlich im Kunstraum Grässlin zu begrüßen und gab interessante Einblicke in die Sammlertätigkeit ihrer Familie. Dann begeleitete Sammlungsleiterin Dr. Astrid Ihle die Freunde auf einem ausführlichen Rundgang durch den Kunstraum und zu Kunstpräsentationen und –installationen in leer stehenden Ladenlokalen in St. Georgen. Höhepunkt der Führung waren sicherlich die Wohnhäuser von Anna und Sabine Grässlin, wo ebenfalls Werke der Ausstellung „Männer. Frauen“ zu sehen sind. Abgerundet wurde die erste Etappe durch eine Mittagspause im „Kippys“, dem Restaurant von Sabine Grässlin, die sich gemeinsam mit ihrem Mann um das Wohl der Freunde kümmerte.
Gut gelaunt in Donaueschingen angekommen, begrüßte Museumsleiterin Simone Jung die Teilnehmer im Museum Biedermann. Es ist in einem gelungen restaurierten, klassizistischen Museumsbau beheimatet, der ehemals als Kino genutzt wurde. Auch hier bekamen die Freunde der Staatsgalerie einen fachkundigen und begeisterten Rundgang durch die Ausstellung „Auf:bruch“. Sie widmet sich Werkgruppen von vier zeitgenössischen, jungen Künstlern und führte den Freunden die Begeisterung der Sammlerin für aktuelle Kunstpositionen vor Augen.
Wieder in Stuttgart angekommen, konnten die Teilnehmer auf einen erlebnisreichen Tag zurückblicken und viele interessante Eindrücke von zeitgenössischer Kunst mit nach Hause nehmen.
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Nach der Ankunft am Flughafen in Venedig wurden die Kunstfreunde per Wassertaxi zum Hotel gebracht. Am Nachmittag konnten in der Frarikirche Hauptwerke von Tizian und Giovanni Bellini bewundert werden. Die besondere Atmosphäre der Lagunenstadt erlebte man bei einem Spaziergang entlang der Kanäle.
Der Besuch der Biennale war für den zweiten Tag geplant. In den 28 Länderpavillons der Giardini und den Hallen des Arsenale konnte man die neuesten Kunstströmungen aus aller Welt auf sich wirken lassen. Am nächsten Tag ging es per Schiff zur Insel Torcello mit Besuch der byzantinischen Kathedrale und deren einzigartigen Mosaiken. Weiter führte die Fahrt nach dem malerischen bunten Burano und zu der Insel der Franziskanermönche San Francesco del Deserto.
Der Sonntag begann wieder mit zeitgenössischer Kunst im neu eröffneten Museum des französischen Milliardärs Francois Pinault in der umgebauten Punta della Dogana. Weitere Besichtigungen rundeten die Eindrücke der unvergleichlichen Stadt ab.
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Besucht wurde die Ausstellung “Berliner Impressionismus” im Museum im Kulturspeicher in Würzburg und die Sammlung Georg Schäfer in Schweinfurt.
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Eine etwas kleinere Gruppe von Kunstfreunden besuchte die Ausstellungen “Caravaggio in Holland” und “Michelangelo. Zeichnungen” im Städel.
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Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wurde am 12. Dezember 2008 das Erdgeschoss der Alten Staatsgalerie feierlich eröffnet. Zehn große, helle Ausstellungsräume auf über 1.500 Quadratmetern laden die Besucher ein, neue oder selten gezeigten Kunstwerke zu entdecken. Präsentiert wird Kunst nach 1950 sowie die jüngste Erwerbung der Freunde der Staatsgalerie: Max Beckmanns “Apokalypse”.
Auch der Eingangsbereich wurde grundlegend verändert: Von hier findet der Besucher auf kurzen Wegen zur Garderobe, zum Museumsshop, zum Café und gelangt in die obere Galerieebene zur Sammlung.
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Am Ankunftstag vermittelte eine Stadtrundfahrt einen ersten Eindruck von der Pracht der Stadt. Für den nächsten Tag war der Besuch des Thyssen Bornemisza Museum, mit der Sammlung des Barons Hans Heinrich von Thyssen-Bornemisza, eine der bedeutendsten Privatsammlungen der Welt, und eine Führung im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia geplant. Der Samstag war dem Prado vorbehalten, der wegen seiner bedeutenden Gemäldesammlung weltberühmt ist. Eine weitere Attraktion war der im Oktober 2007 eröffnete Erweiterungsbau des Architekten Rafael Moneo. Am Nachmittag hatten die Kunstfreunde Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.
Am Sonntag wurde der ehemalige Königspalast, Palcio Real besichtigt, bevor man wieder zur Rückreise aufbrach.
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Bei einem Rundgang in der Altstadt konnten die Sehenswürdigkeiten von St. Gallen besichtigt werden. Prächtiges Wetter und eine freundlich-romantische Innenstadt hießen die Ausflügler willkommen. Sehr eindrucksvoll war der Besuch der spätbarocken Kathedrale und vor allem die berühmte prachtvolle Stiftsbibliothek, ein Ensemble, das zum Weltkulturerbe der Unesco gehört. In der Stiftsbibliothek erfuhr man staunenswertes über den ältesten erhaltenen Bauplan Europas, den idealen Klosterplan von St. Gallen. Gleichzeitig konnten die Wunder von Schriftverschlüsselung und Kryptogrammen in einer Ausstellung über Geheimzeichen in mittelalterlichen Manuskripten begutachtet werden. Der Stadtrundgang endete an einer originellen Installation der Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist, einer durch teppichrotes Tartan zur sanftgekurvten Lounge umgestalteten Piazza. Nach der Mittagspause in der gemütlichen Altstadt konnten sich die Kunstfreunde im Kunstmuseum bei der Schau “Ladies Only!” über das Frauenbild in der patriarchalischen westlichen Gesellschaft ihr eigenes Bild über dessen Einflüsse in der Bildenden Kunst der letzten dreihundert Jahre machen.
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Die erste Kunstfahrt in diesem Jahr führte nach Frankfurt zu den “Impressionistinnen” in der Frankfurter Schirn Kunsthalle und ins Museum für Moderne Kunst. Das Kunsterlebnis und die heitere Stimmung in der Frankfurter Innenstadt machten diese Kunstreise zu einem besonderen Erlebnis. Der Besuch der großartigen Impressionistinnen-Ausstellung und der Sammlung des Museums für Moderne Kunst, beide reich an Neuentdeckungen, hielt sich mit den der Entspannung gewidmeten Zeiträumen die Waage und verband sich zu einem ausgewogenen Ausflugstag.
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mit Architekturführung bei einem Rundgang durch die “Neue Mitte” Ulms. Danach bestand die Gelegenheit, bei einer Führung das neue Domizil der Sammlung Weishaupt kennen zu lernen und anschließend einen Eindruck von den Highlights im Ulmer Museum zu erhalten.
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Die Kunstfahrt nach München hat am 20. Oktober 2007 stattgefunden. Die Kunstfreunde sahen in der Pinakothek der Moderne die außergewöhnliche, epochale Max-Beckmann-Ausstellung mit Schlüsselwerken des Künstlers und erhielten anschließend im Haus der Kunst einen profunden Eindruck in die Arbeiten von Anish Kapoor.
Im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt konnte die Gruppe bei einer Führung durch den “Block Beuys” einen Überblick über das Werk des Künstlers erhalten.
Am Nachmittag besichtigten die Teilnehmer die Künstlerkolonie “Mathildenhöhe” wo sie sich einen Eindruck vom Darmstädter Jugendstil verschaffen konnten.
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Bei schönstem Sommerwetter konnten die Sehenswürdigkeiten der Stadt bei einem Rundgang besichtigt werden. Neben der Frauenkirche standen Führungen im Historischen Grünen Gewölbe und in der Gemäldegalerie Alte Meister im Zwinger auf dem Programm. Besucht wurde außerdem die Gläserne Manufaktur von VW. Eine Schifffahrt auf der Elbe zum Schloss Pillnitz war bei niedrigem Wasserstand gerade noch möglich. Zum Abschluss besichtigte die Reisegruppe die Hellerau, Deutschlands erste Gartenstadt.
Herr Schumacher, ein Teilnehmer der Reise, stellte uns freundlicherweise einige seiner Fotos zur Verfügung
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Im Juni 2006 wurde in St. Georgen im Schwarzwald der “Kunstraum Grässlin” eröffnet. Die Sammlerfamilie Grässlin präsentiert damit ihre einzigartige Sammlung zeitgenössischer Kunst, die außer in dem neuen Schauraum auch in leer stehenden Ladenlokalen der St. Georgener Innenstadt zu sehen ist.
Am 21. Oktober 2006 führte Thomas Grässlin eine Grupper Galerievereinsmitglieder zu St. Georgen und vermittelte auf höchst engagierte und mitreissende Weise Werke von Martin Kippenberger, Albert Oehlen, Tobais Rehberger und vielen anderen.
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Rund 12.500 Mitglieder zählt der Stuttgarter Galerieverein heute. Bereits am Vormittag des 20. Januar waren rund 400 Mitglieder des Förderkreises und prominente Gäste geladen, die der Übergabe des Gemäldes von Jeff Koons durch den Vorsitzenden Walther Zügel an den Direktor der Staatsgalerie Christian von Holst beiwohnen konnten.
Zügel ließ in seiner Rede die bewegte Geschichte des Vereins Revue passieren und dankte Direktor von Holst für die gute Zusammenarbeit. Ministerpräsident Günther H. Oettinger bezeichnete in seiner Ansprache die Staatsgalerie als “Flaggschiff der Bildenden Kunst”. Die Mitglieder konnten sich vom Nachmittag bis zum späten Abend an einem vielfältigen musikalischen und künstlerischen Programm erfreuen.
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Mit der Bahn ging es am Freitagmorgen nach Hamburg und bereits am Nachmittag konnte das Ernst Barlch Museum im Jenisch Park am Elbufer besucht werden. Ein Bus brachte die Reisegruppe am Samstagmorgen zur Kunsthalle nach Bremen mit Führung durch die Ausstellung “Monet und Camille – Frauenbilder des Impressionismus”. Auf der Rückfahrt nach Hamburg wurde in Hamburg-Harburg die Privatsammlung Falckenberg besucht, deren zeitgenössische Kunst in einem Industriekomplex der Phoenix AG untergebracht ist. Am Sonntag stand der Besuch in der Hamburger Kunsthalle an. Die Bahn brachte die Reisenden am Abend wieder nach Stuttgart zurück.
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Hauptanlass der Reise war das nur 16 Tage andauernde Kunstprojekt “The Gates” von Christo und Jeanne Claude im Central Park. Diese einmalige Schau wurde bei Spaziergängen im Central Park eindrücklich erlebbar. Andere Schwerpunkte waren das Metropolitan Museum, das Museum of Modern Art, das Guggenheim Museum. Bei einer Stadtrundfahrt wurden weitere bekannte New Yorker Sehenswürdigkeiten wie Times Square, Broadway, Fith Avenue, Rockefeller Center in Augenschein genommen.
Die Reise wurde an zwei Terminen durchgeführt.
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In Baden-Baden besuchten die Galerievereinsmitglieder das am 22. Oktober 2004 neu eröffnete Museum Frieder Burda.
Auf der Rückfahrt nach Stuttgart hatte die Gruppe die Gelegenheit, bei einer Führung durch die Sammlung der Staatlichen Kunsthalle, wichtige Sammlungsschwerpunkte kennenzulernen. Die Kunstfahrt nach Baden-Baden und Karlsruhe wurde noch an drei weiteren Terminen durchgeführt.
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Das Interesse an der Ausstellung war groß: Rund 280 Personen, Fördermitglieder, geladene Gäste und Künstler, waren gekommen, um vorab die Werke aktueller Malerei aus der Sammlung von Rudolf und Ute Scharpff zu besichtigen.
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